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Foto Anne Scholz, Stolberg

Wider Erwarten hat ein Steinkauz eine Brutröhre auf einer unserer vor 3 Jahren angelegten Obstwiese angenommen, obwohl die Röhre nur 2m über dem Boden hängt. Nur versuchen sagt Karl Gluth und er hat Recht bekommen. Foto Siegfried Braweck
Knäckente auf Broicher Weiher Aufgenommen während Dreharbeiten zur Lokalzeit im WDR

Aufnahmen für die Lokalzeit, im Bild. Peter Robertz

Auf der Fläche "Maria Theresia" hat die Verbuschung derart zugenommen, dass wir mit schwerem Gerät Brombeeren und Birken an den Kragen gehen mussten. Auch Schneetreiben und Kälte konnten Hans und Eike nicht bremsen. Der Lohnunternehmer war bei schönem Wetter bestellt und also wurden 8 Std. bei Sauwetter gearbeitet.

Bild: Eike Lange
Ferdi und Karl beim Aufhängen von Steinkauzkästen

Bild: Karl Gluth
Seit 2 Wintern beobachtet S.Brawek diese Kohlmeise am Futterhäuschen. Die Vogelwarte hat keine Beringer, die nur mit Farbringen markieren. Wenn jemand weiter helfen kann bitte Herrn Brawek <siegfried.brawek@t-online.de> informieren.

Bild: Siegfried Brawek Aachen
Unter Führung von Olaf op den Kamp zusammen mit den Limburger Naturfreunden eine sehr interessante und vielseitige Wanderung durch die Brunsumer Heideam 30.8.09

Unterschriftensammlung gegen die Jagd am Herzogenrather Stauweiher vom 29.8.09 .

Gegen die Jagd am Staubecken Herzogenrath
Der NABU-Kreisverband-Aachen-Land versucht seit Jahren die Jagd am Herzogenrather Staubecken verbieten zu lassen.
Kinder und Jugendliche werden auf dem Weg zum Schulzentrum gefährdet.
Zahlreiche Spaziergänger, Jogger usw. werden durch das Hobby einiger weniger Jäger erheblich in ihrer Erholung beeinträchtigt.
Überwinternde Zugvögel werden abgeschossen.
Geschützte Vögel werden gestört und vertrieben.
Unser Antrag auf Verbot der Jagd wurde im Stadtrat am 9.6.2009
mit den Stimmen von CDU und Grünen abgelehnt.
Bitte unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Unterschrift
Bilder der Exkursion am 01.05.09
(Fotos: Mathias Bülles)



Lausitzer Rundschau vom 06.03.09
Man will es kaum begreifen. Aus reinem Jagdneid verbringen die Jäger Nächte auf den Hochsitzen, um Isegrim ans Fell zu gehen, denn er könnte ja einen Hirsch fressen, den der Waidmann für sich reserviert hat.
In ihrem Zorn auf die Wölfe vergessen die Jäger alles, was sie sonst unter dem Begriff „Waidgerechtigkeit“ wie eine Monstranz vor sich hertragen. Nicht einmal nachgesucht wird, wenn man bei Nacht und Nebel das Feuer auf den unerwünschten Heimkehrer eröffnet hat. Soll er doch elendig verrecken, etwas Besseres hat er offenbar nicht verdient. Und bei nächster Gelegenheit heißt es dann wieder weihevoll, Jagd sei angewandter Naturschutz. Man möchte ausspeien! Nie habe ich mich nach 44 Jahren als passionierter Jäger derart für meine „Waidgenossen“ geschämt. Nun kann man natürlich Strafanzeige gegen Unbekannt stellen. Nachweisen lässt sich dem stolzen Erleger sein „Jagdglück“ aber kaum. Gleichwohl muss alles daran gesetzt werden, den Schützen zu ermitteln, denn es handelt sich um alles andere als einen Kavalierdelikt. Dabei müsste eine Gruppe ein besonderes Interesse daran haben, dass der Frevel aufgeklärt wird, nämlich die Jägerschaft selbst. Solange man nicht weiß, wer es war, stehen alle Jäger unter Generalverdacht. Jeder kann es gewesen sein, zumindest in zehn Kilometer Umkreis um den Fundort. Eine Situation gegenseitiger Verdächtigung aber ist ein unerträglicher Zustand. Ein Wolf mit einem Schuss im Bauch geht höchstens noch ein paar Kilometer. Es machte also keine Mühe, die infrage kommenden Revierinhaber und deren Jagdhelfer zusammenzutrommeln und so lange Druck auszuüben, bis der Täter „die Hosen herunterlässt“. Dies wäre die Stunde verantwortungsvoller Kreisjägermeister, denn hier steht der Ruf der Jägerschaft auf dem Spiel. Straftaten dürfen nicht geduldet werden. Sollte nicht schnell bekannt werden, wer den Wolf geschossen hat, müssen sich die Jäger nicht wundern, wenn sie nicht mehr akzeptiert werden.
Sebastian Freiherr von
Rotenhan ist Waldbesitzer
in Reuthen (Spree-Neiße).
Link zum Artikel:
http://www.lr-online.de/meinungen/LR-Kommentar;art1066,2430543

Neues aus der Wissenschaft. WDR Leonardo vom 25.6.2008
Klimawandel und Zugvögel -
Nur Kurzstreckenflieger passen sich an Crested Butte (USA) -
Ein Triumpf der Wassergüte-Verbesserung
ist derzeit an der Wurm
sichtbar: Die Gemeine Keiljungfer. Etliche Exemplare und Exuvien.
Vermutlich Erstnachweise. Stand 2003 gab es linksrheinisch nur welche in
der Schwalm.
Uli Haese


Überdosieren von Putzmitteln belastet Umwelt und Geldbeutel
NABU (Ort) empfiehlt umweltfreundlichen Frühjahrsputz ohne chemische Keimkiller
Die sonnige Jahreszeit beginnt für viele Menschen mit dem obligatorischen Frühjahrsputz. Da greifen selbst Haushaltsmuffel zu Scheuerlappen und Wischtuch, um das traute Heim vom Winterdreck und Staub zu befreien. Dabei werden unsere Kläranlagen und Gewässer durch große Mengen von Reinigungs- sowie Putzmitteln belastet. Damit das Großreinemachen nicht zur Belastung für die Umwelt wird, gibt der NABU (Ort) einige Tipps.
Vom Badezimmerspray mit Frühlingsduft bis zum desinfizierten Müllbeutel – das Arsenal der chemischen Putzteufel und Haushaltshelfer wächst ständig. Die Hersteller von Reinigungsmitteln schüren die Angst vor Keimen und werben munter mit Begriffen, die weismachen sollen, es handele sich um umweltfreundliche und effiziente Saubermacher zugleich. Doch oft ist das, was auf den Verpackungen der pulverisierten oder flüssigen Putzmittel steht, kein Garant für Umweltverträglichkeit.
Bevor man dem Schmutz zu Leibe rückt, sollte man immer daran denken, dass Überdosieren von Reinigungsmitteln nichts bringt. Erfolgreicher ist es, Flächen vor zu behandeln und Putzmittel auch mal über Nacht einwirken zu lassen. Dann lässt sich der Schmutz oft leicht entfernen. Gegen hartnäckige Kalkablagerungen hilft meist ein mit Essig getränktes Tuch. Zudem empfiehlt der NABU (Ort) sollte man lieber mit Scheuerschwämmen ordentlich wienern, statt zu viel Putzmittel zu verwenden. Denn sparsames Dosieren schont nicht nur die Umwelt – nebenbei wird auch die eigene Haushaltskasse entlastet.
Nach Ansicht des NABU (Ort) genügen einige wenige Saubermacher für den Hausputz: Geschirrspülmittel für leichte Verschmutzungen, Scheuermilch aus natürlichem Marmormehl für hartnäckigen Schmutz, Spiritus zum Glasreinigen sowie ein essighaltiges Mittel fürs WC. Diese Putzmittel sollten Tenside – waschaktive Substanzen – enthalten, die biologisch abbaubar sind, wie Stärke oder Zucker. Darüber hinaus eignen sich Essig, Soda, Orangen- und Zitronensäure, um Fett und Kalk zu lösen und Gerüche zu tilgen. Mittlerweile gibt es zahlreiche umweltfreundliche Reinigungsmittel mit solchen Substanzen auf dem Markt. Auf Abflussreiniger sollte der umweltbewusste Haushalt ganz verzichten. Sollte trotz Haarsieb über dem Abfluss dieser dennoch mal verstopfen, hilft eine Saugglocke viel gründlicher, rät der NABU (Ort).
Der NABU (Ort) empfiehlt, auf Desinfektionsmittel ganz zu verzichten. Diese können Allergien hervorrufen und Bakterien in biologischen Kläranlagen schädigen. Regelmäßiges Händewaschen ist vernünftiger als die keimfreie Klobrille. Auf Sauberkeit sollte man dort achten, wo Lebensmittel verarbeitet werden. Putztücher in verschiedenen Farben für unterschiedliche Bereiche sind sinnvoll. Diese nach Gebrauch immer trocknen lassen und regelmäßig waschen.
In diesem Sinne wünscht der NABU (Ort) allen Hausfrauen und Hausmännern viel Erfolg beim umweltfreundlichen Frühjahrsputz.
Albert
Einstein glaubte, es genau zu wissen: "wenn die
Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier
Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine
Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr."
Ein dramatisches Bienensterben in den USA und jetzt auch in Deutschland erinnert
Biologen jetzt wieder an Einsteins apokalyptische Prognose.
In Deutschland verschwinden auf fast geheimnisvolle Art ganze Bienenvölker
und in den USA ist das Bienensterben schon länger eine Katastrophe - 70
Prozent aller Bienenbestände an der Westküste und gar 70 Prozent
an der Ostküste sind tot.
Die New York Times beziffert den durch das Bienensterben entstandenen wirtschaftlichen
Schaden schon jetzt auf 14 Milliarden US-Dollar. Wissenschaftler bezeichnen
das Bienensterben in den USA schon als "nationale Katastrophe" und schließen
als Ursache gentechnisch veränderten Mais der Sorte Bt-Mais nicht aus
und sprechen vom Aids der Bienen-Industrie. Das Immunsystem der Bienen sei
einfach zusammengebrochen.
In den USA sind bereits 40 Prozent der Maisanbaufläche mit genmanipulierten
insektenresistenten Pflanzen bestückt - in Deutschland erst 0,06 Prozent,
vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg. Doch dort fehlte bisher
das Geld, um eventuelle Zusammenhänge zwischen Bienensterben und gentechnisch
verändertem Mais zu erforschen.
Quelle:
Franz Alt 2007
"Der Spiegel" | 12/2007![]()