Hier finden Sie aktuell laufende Kampagnen des NABU Aachen-Land:

 

 

 

Wir unterstützen den

AK Fledermausschutz Kreis Düren

 

© 2009 H. Körber AK Fledermausschutz Kreis Düren

Ansprechpartner

Dr. Henrike und Holger Körber

Tel.: 02423/901346

email: henrike.koerber@freenet.de

Weitere Infos: www.LNU-burgvogelsang.de


 

Liebe Naturfreunde in Nordrhein-Westfalen!

 

Kennen Sie schon die neue NABU-Geschenk-Mitgliedschaft?

 

Besonders vor Weihnachten häufen sich hier in der NABU-Landesgeschäftsstelle die Anfragen, ob es beim NABU auch eine Möglichkeit gäbe, "einem besonderen Menschen ein ganz besonderes Geschenk" in Form einer geschenkten Mitgliedschaft zu machen. Vielleicht kennen Sie solche Anfragen ja auch aus eigener Erfahrung. Vor einigen Wochen nun hat der NABU-Bundesverband eine attraktive und sehr flexible Möglichkeit einer Geschenk-Mitgliedschaft eingerichtet.

 

Die Geschenk-Mitgliedschaft kann unbefristet oder auf ein Jahr befristetet verschenkt werden. Die Bezahlung des Mitgliedsbeitrages übernimmt der Schenker bis auf Widerruf. In dem Online-Beitrittsformular kann der Schenker außerdem auswählen, ob die Unterlagen zur Mitgliedschaft –das "Willkommenspaket" – direkt an den Beschenkten gesendet werden sollen (mit Wunschtermin), oder der Schenker diese selber übergeben möchte.

 

Auf der Homepage gibt es einen guten Überblick zu den einzelnen Vorzügen und dem Vorgehen:

http://www.nabu.de/spendenundhelfen/mitgliedschaft/geschenkmitgliedschaft/

Das Online-Bestellformular gibt es hier: http://www.nabu.de/modules/formulare/geschenkmitgliedschaft.html

 

Der Schenker erhält einen Dankesbrief. An den Beschenkten gehen das "Willkommenspaket" zur Mitgliedschaft (Begrüßungsbrief, Mitgliederbroschüre "Du und der NABU" und der Reiseführer "Ab ins Grüne!" mit den schönsten Naturzentren und Schutzgebieten) mit namentlicher Erwähnung des Schenkers.

 

Für die zeitlich befristeten Mitgliedschaften werden Schenker und Beschenkte zum Ablauf der Mitgliedschaft angeschrieben, ob diese verlängert bzw. übernommen werden möchten. Auch bei Kündigung einer unbefristeten Geschenk-Mitgliedschaft wird dem Beschenkten die Übernahme der Mitgliedschaft – auf eigene Zahlung – angeboten.

 

Der NABU-Landesverband hofft, dass die Geschenk-Mitgliedschaft gerade mit Blick auf die anstehende Weihnachtszeit eine nette Möglichkeit ist, einem naturinteressierten Menschen den NABU nahe zu bringen und für unsere Naturschutzarbeit die wichtigen neuen Mitglieder zu werben. Aber es gibt ja auch das ganze Jahr über noch so viele andere Anlässe, einem geschätzten Menschen eine NABU-Mitgliedschaft zu schenken......

Übrigens: Dieses Geschenk bietet die Möglichkeit, auch in den "eigenen Reihen" mal etwas Besonderes an Freunde, Bekannte oder Kollegen zu verschenken und damit den NABU zusätzlich zu unterstützen.

 

Und nun viel Freude beim Verschenken...


Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Wiegers

NABU NRW
Öffentlichkeitsarbeit
Merowingerstraße 88
40225 Düsseldorf



Der Bundesverband hat für 2010 den Kormoran zum Vogel des Jahres gewählt.

Alles über den Vogel des Jahres und mehr ...

Und hier eine Liste der Jahresvögel seit 1971

 


Mit dem Vogel des Jahres verbunden ist die Jahreskampagne
Nachbar Natur - Ökologische Konzepte für Städte und Dörfer"

 

 

Pressemitteilung
NABU NRW
Nr. 33/08 ---- 15. August 2008

Naturschutz/Landwirtschaft
Naturschützer schlagen Alarm
NABU: Artenvielfalt in der Agrarlandschaft durch Brachflächenschwund stark
bedroht

Düsseldorf - Der NABU NRW warnt vor einem dramatischen Bestandesrückgang bei
Arten der Agrarlandschaft. Die Bestände von Feldlerche, Rebhuhn und
Grauammer gingen seit Jahren kontinuierlich zurück. Vor allem die
Intensivierung der Landwirtschaft und der Flächenverbrauch durch Bebauung
führten zu diesen massiven Verlusten. Seit Herbst letzten Jahres werden
zudem aufgrund eines EU-Beschlusses zur Aufhebung der Stilllegungspflicht
Brachflächen in großer Zahl wieder unter den Pflug genommen. Erste
Erhebungen des Statistischen Bundesamtes bestätigen die schlimmsten
Befürchtungen: In ganz Deutschland ging innerhalb eines Jahres mit rund
340.000 ha die Hälfte der Still-legungsflächen verloren, in
Nordrhein-Westfalen waren es mit 27.376 ha sogar 63% der Brachflächen.
"Umweltminister Uhlenberg muss diesen Trend in NRW sofort durch geeignete
Gegenmaßnahmen stoppen, um den drohenden Verlust der biologischen Vielfalt
unserer Agrarlandschaft noch zu verhindern", so Josef Tumbrinck,
Vorsitzender des NABU NRW.

Brachflächen seien in vielen Ackerbauregionen die letzten ökologischen
Rückzugsräume. Ihr Blüten- und Insektenreichtum mache sie für Feldvogelarten
wie die Feldlerche, das Rebhuhn und die Grauammer unverzichtbar. Hase,
Hamster und weitere Kleinsäuger fänden hier ebenfalls Schutz und Nahrung.
"Ein Rückgang dieser Flächen zugunsten eines verstärkten Anbaus von
Energiepflanzen wie Mais und Raps, aber auch von Getreide, wie er zurzeit
überall zu beobachten sei, gefährdet die Artenvielfalt der Agrarlandschaft
extrem", erklärt Tumbrinck. Dabei machten speziell die Feldvogelarten den
Naturschützern Sorge. So sei die Zahl der Brutpaare bei der Feldlerche seit
1999 landesweit um 10% zurückgegangen. Regional seien die Bestände teilweise
sogar um 20-50% eingebrochen. Auch beim Rebhuhn würden Bestandesrückgänge
von bis zu 50% beobachtet. "Der massive Verlust an Brachflächen stellt einen
weiteren Intensivierungsschub in der Landwirtschaft dar, der den bisher
schon beobachteten Rückgang von Feldlerche und Rebhuhn noch beschleunigen
wird", ist sich der NABU-Landesvorsitzende sicher. Ganz schlecht stünde es
auch um die Grauammer, die massiv auf Brachflächen und Brachestreifen
angewiesen wäre. Sie könne bei einem aktuellen Stand von lediglich 250
Brutpaaren einen zusätzlichen Verlust ihres sowieso schon knappen
Lebensraumes gar nicht mehr verkraften.

Als Ersatz für die verloren gegangenen Stilllegungsflächen fordert der NABU
die Einführung von "ökologischen Vorrangflächen" auf 10 Prozent der
landwirtschaftlichen Nutzfläche. Zu den Vorrangflächen gehörten Blühflächen
oder Blühstreifen, Buntbrachen, artenreiche Grünlandflächen oder
Feldgehölze. In der Schweiz gibt es solche Vorrangflächen bereits seit 1999,
und vor kurzem kündigte Großbritannien als Reaktion auf die Abschaffung der
Stilllegung ein ähnliches Modell an, das als Voraussetzung zum Bezug der
EU-Agrarzahlungen dient. Der NABU NRW appelliert daher an die
Landesregierung, diesen Beispielen zu folgen. "Nordrhein-Westfalen muss die
Vorteile der Flächenstilllegung zum Schutz der biologischen Vielfalt
erhalten und entsprechende Initiativen ergreifen", fordert Tumbrinck. Dazu
zähle insbesondere die Einrichtung eines Förderprogramms für die Arten der
Feldflur, mit dem finanzielle Anreize geschaffen würden, Brachen zu erhalten
oder neu zu schaffen. Nur so ließe sich der alarmierende Artenrückgang in
der Kulturlandschaft bremsen.

Für Rückfragen:
Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0171-38 67 379
Florian Schöne, NABU-Agrarexperte, mobil: 0172- 59 66 097

_____________________________________________________________________________

NABU NRW Pressestelle
Merowingerstraße 88
40225 Düsseldorf
Tel.:0211 / 15 92 51-14
Fax: 0211 / 15 92 51-15

Presse@NABU-nrw.de

 

 

 

Wir brauchen IHRE Hilfe!!!


WAS ist passiert?

Eines der wertvollsten Waldgebiete Afrikas - der Tanoé-Regenwald an der östlichen Elfenbeinküste steht kurz vor der Abholzung. Dort agiert auch das vom Heidelberger Zoo maßgeblich unterstützte Artenschutzprojekt WAPCA.

Ende Februar 2008 begann die Firma PALMCI den dortigen Regenwald zu fällen, um ihn in eine Palmölplantage zu verwandeln. Die etwa 6000 ha, die der Wald von Tanoé umfasst, bieten derzeit noch (!) Lebensraum für global bedeutende Bestände von mehreren kritisch bedrohten Primatenarten:

Neben diesen bedrohten Tieren gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Lebewesen, die dort Heimat finden - ebenso wie zahlreiche Pflanzen, von denen 19 in Westafrika endemisch und 15 auf der roten Liste der IUCN enthalten sind.

WIE können wir helfen?

Wir können unsere Stimme gegen diese Zerstörung erheben. Durch unsere „Unterschrift“ (das Ausfüllen eines Online-Formulars) auf Website

www.manifeste-fmt.org

können wir anhand öffentlichen Drucks die Abholzung des wertvollen Tanoé-Waldes verhindern.
ZIEL ist es, möglichst schnell 10 000 Unterschriften von tatkräftigen Personen wie Ihnen zu sammeln.

Noch einen Schritt weiterhelfen können Sie, indem Sie die Problematik möglichst vielen anderen erklären und vor allem den LINK weitergeben!! Gerne dürfen Sie auch diese Email weiterleiten oder auf Ihrer Website die Petition verlinken. 

BITTE HELFEN SIE MIT !


Weitere Informationen sowie Bilder erhalten Sie auf der obigen Website www.manifeste-fmt.org
Hinweis: Beim Ausfüllen des Formulars geben Sie für Deutschland „Allemagne“ ein.
Bitte entschuldigen Sie, falls Sie diese Email doppelt erhalten sollten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns helfen, einige der seltensten Tierarten der Welt zu retten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Klaus Wünnemann

Direktor
Tiergarten Heidelberg GmbH
Tiergartenstr. 3
69120 Heidelberg

 

 

Aufruf zur Kampagne

„Sag mir wo die Caltha ist ...“(...zum Steckbrief klicken...)

Botaniker im NABU NRW rufen zur Meldung der Sumpf-Dotterblume auf      

 

 

Aufruf

Der NABU-Landesfachausschuss Botanik (LFA Botanik) ruft alle Kreis- und Stadtverbände auf, sich an der landesweiten Kampagne „Sag mir, wo die Blumen sind …“ zu beteiligen. Gesucht werden ehemalige und aktuelle Standorte der Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris). Naturfreunde, die sich an ein erloschenes, bedeutsames Vorkommen der Sumpf-Dotterblume erinnern, werden gebeten, dies dem LFA Botanik zu melden. Gesucht werden auch noch aktuell bestehende Vorkommen.

 

 

Ziel

Mit dieser Kampagne möchte der LFA Botanik einer breiten Öffentlichkeit über das lautlose Verschwinden ehemals häufiger heimischer Pflanzen verstärkt aufmerksam machen. Am Beispiel einer noch allgemein bekannten Pflanze, der Sumpf-Dotterblume, soll das schleichende Artensterben ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden.

 

 

Umsetzung der Bundeskampagne

Die Kampagne des LFA Botanik im NABU NRW schließt sich an die bundesweite Kampagne des BFA Botanik „Sag mir wo die Blumen sind ...“ an.

Als Marlene Dietrich vor etwa 50 Jahren diese Zeilen sang, sah unsere Landschaft noch anders aus. Bunte Blumenwiesen und artenreiche Äcker sucht man heute meist vergeblich. Grünland wurde umgebrochen und in Äckern umgewandelt und feuchte Wiesen dräniert. Die heutigen Wiesen und Weiden werden intensiv genutzt, sodass man kaum mehr typische Wiesenpflanzen findet.

 

 

 

 

Sumpf-Dotterblume-Blume des Jahres 1999

Schon 1999 wurde die Sumpf-Dotterblume in Deutschland „zur Blume des Jahres“ gewählt. Damals wollte man auf den Artenverlust aufmerksam machen, der durch die Begradigung von Bächen und die Trockenlegung von feuchten Wiesen und Niedermoore entsteht. Der botanische Name „palustris“ (von lateinisch „palus“ =Sumpf) weist darauf hin, dass die Sumpf-Dotterblume an feuchten Stellen zu finden ist. Während die Sumpf-Dotterblume früher in großen Massenbeständen vorkam, sieht man sie heute immer seltener. In NRW wird sie auf der sogenannten Vorwarnliste geführt. Wird die Zerstörung von charakteristischen Feuchtlebensräumen nicht gestoppt, droht der Sumpf-Dotterblume damit die Aufnahme in die nächste Rote Liste Nordrhein-Westfalens (??)

 

 

Aufgabe der Kreis- und Stadtverbände

Zur Umsetzung der Kampagne braucht der LFA Botanik die Hilfe der Kreis- und Stadtverbände. Die Kreis- und Stadtverbände werden gebeten, über geeignete Medienarbeit diesen Kampagnenaufruf unter dem Motto „Sag mir wo die Calta ist ...“ in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und den Bürgern vor Ort Ansprechpartner bzw. eine Meldeadresse zu nennen. Gemeldet werden sollten der Standort sowie nach Möglichkeit die Größe des Bestandes und die Jahreszahl der letzten Beobachtung. Die Standorte können beschrieben oder nach Möglichkeit in einem Lageplan eingezeichnet werden. Die von den Kreis- und Stadtverbänden gesammelten Daten sollen dem LFA Botanik bis zum 31. Juli 2008 gemeldet werden. E-Mail: info@nabu-unna.de. Der LFA Botanik wird dann die Meldungen auswerten.

 

 

Aufgabe des LFA bzw. des Landesverbandes

Vonseiten des NABU NRW wird den Kreis- und Stadtverbänden eine Musterpressemeldung sowie Bildmaterial für die lokale Pressearbeit zum Kampagnenaufruf zur Verfügung gestellt (s.Anhang). Ein Kampagnenaufruf sowie ein Steckbrief der Sumpfdotterblume wird zudem in der Aprilausgabe „Naturschutz in NRW“ erscheinen.

 

 

Beitrag zur Biodiversität

Im Rahmen der UN-Naturschutzkonferenz, die im Mai dieses Jahres in Bonn stattfinden wird, wird dem Thema Biodiversität und Artensterben mit Sicherheit eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit zuteil werden. Diese Kampagne eignet sich hervorragend dazu, das Thema Artensterben auf eine lokale/regionale Ebene herunterzubrechen. Biodiversität bzw. der Erhalt der Artenvielfalt sollte vor der eigenen Haustür beginnen.

Bei der bundesweiten Kampagne des BFA Botanik werden fünf Pflanzenarten (Heidenelke, Ackerrittersporn, Schlangenknöterich, Sumpfdotterblume und Wiesenglockenblume) zum Thema Artenrückgang zur Auswahl gestellt. Gesucht wird die Pflanzenart, die den allgemeinen Rückgang unserer Artenvielfalt am besten repräsentiert. Mehr Infos zur bundesweiten Aktion unter http://www.nabu.de/m05/m05_11/07344.html.

 

Der LFA Botanik bedankt sich für Ihre/eure Mitarbeit!

 

Herzliche Grüße

Birgit Königs

Pressesprecherin NABU NRW




Es ist schon Tradition, dass wir diese Kampagnen unterstützen.