O du schöner deutscher Wald

Satire von Peter Robertz (2011)

 

Wir waren einige Wochen weg gewesen, in einem ziemlich weit entfernten Land und hatten dort die Natur genossen. Aber nun, nach Wochen in trockenen Savannen, freuten wir uns auch wieder auf den saftig grünen deutschen Wald.

 

Also fuhren wir zum nahen Wanderparkplatz. Aber schon beim Aussteigen kam er uns irgendwie verändert vor. Richtig: am Beginn des Weges befand sich eine Schranke, darüber ein großes geschnitztes Schild „Wandertreff“. Das Ungewöhnlichste war allerdings der Mann, der an der Schranke stand. Erst nach einiger Zeit wurde uns klar, was an ihm so seltsam war. Offensichtlich trug er sämtliche Wanderklamotten, die Aldi und Lidl in den letzten Jahren angeboten hatten.

 

Frohgemut wollten wir uns auf den Weg machen, als eine nicht unbedingt freundliche Stimme von der Schranke her ertönte: „Können Sie lesen?“ Gerne hätte ich mit einer Gegenfrage geantwortet, z.B. „Können Sie denken?“ Allerdings machte der Mann im Wanderoutfit nicht den humorvollsten Eindruck. Außerdem war er zwei Köpfe größer als ich. Also sagte ich nur: „Ich denke schon.“

 

„Offensichtlich nicht“, kam es wieder von der Schranke. „Hier ist ein Wandertreff, wie man lesen kann, und Sie tragen nicht die vorgeschriebene Wanderkleidung. Haben Sie denn wenigstens Ihren Mitgliedsausweis eines eingetragenen Wandervereins und Ihre beglaubigte Bescheinigung über die in den letzten Monaten zurückgelegten Wanderkilometer bei sich?“ Kleinlaut mussten wir verneinen. „Dann also…!“ Uns war klar, was er meinte. „Komm“, sagte ich zu meiner Frau, „wir fahren zum Stadtwald.“

 

Dort angekommen, kam uns das Bild jetzt schon irgendwie vertraut vor. Allerdings muss man sagen, dass der Mann an der Schranke unter dem Schild „Sporttreff“ weit freundlicher war. Seine Sportbekleidung wirkte auch irgendwie dezenter. „Hallo“, grüßte er, „willkommen am Sporttreff. Sie können hier joggen, für Marathon oder Triathlon trainieren, Mountain Bike fahren, reiten, mit dem Skateboard fahren… Seine Aufzählung dauerte etwa fünf Minuten, dann waren wir dran. „Wissen Sie, wir wollen hier nur spazieren gehen und Vögel beobachten.“ Etwas skeptisch schaute er uns an, dann begann er in einem dicken Buch zu blättern. „Tut mir leid“, sagte er schließlich, „Vögel beobachten ist keine vom Deutschen Sportbund anerkannte Sportart.“ Als er unsere leicht verzweifelten Blicke sah, die wir uns zuwarfen, meinte er: „Hören Sie, ich möchte Ihnen ja helfen. Sie haben doch sicher wenigstens ein Paar Stöcke für Nordic Walking im Auto?“ Traurig schüttelten wir die Köpfe. „Komm“, sagte ich zu meiner Frau, „wir fahren zu unserem schönen Naturschutzgebiet.“

 

Dort schien (fast) alles beim Alten zu sein. Zwar war da jetzt auch eine Schranke, aber auf dem Schild über der Schranke stand groß und deutlich „Naturschutz- und FFH-Gebiet“. Was uns nicht so gefiel, war der Typ an der Schranke bzw. seine Begleitung. Er trug Bermuda-Shorts und darüber ein T-Shirt mit der Aufschrift „Der will nur spielen.“ Neben ihm saßen drei nicht gerade kleine Hunde, die uns anschauten, als probierten sie im Geist schon mal den Geschmack unserer Unterschenkel.

 

Aber mutig fassten wir unsere Ferngläser fester und wollten losgehen, als eine Stimme, die offensichtlich gewohnt war, Kommandos wie „Sitz“ oder „Fass“ zu geben, uns anschnauzte: „Wo ist er?“ Leicht verwirrt frage ich zurück: „Wo ist wer?“ „Männlein, willst du mich verkackeiern?“ klang es jetzt fast drohend. Wir kannten uns noch keine zehn Sekunden und waren schon beim vertrauten „Du“. Allerdings enthielt ich mich jeden Kommentars. Der Mann war fast zwei Köpfe größer als ich und seine drei Hunde sahen uns inzwischen an, als probierten sie im Geist nicht nur den Geschmack unserer Unterschenkel. „Wo dein Hund ist, will ich wissen!“ „Wir haben keinen Hund.“

 

„Ich fass` es nicht“, fuhr er genervt fort, „ weißt du nicht, was das hier für ein Gebiet ist?“ Jetzt war ich obenauf. Fast triumphierend sagte ich es ihm ins Gesicht: „Dies ist ein Naturschutzgebiet und sogar ein besonderes, ein FFH-Gebiet.“ Er schien nicht sehr beeindruckt und fragte weiter, so wie ein Lehrer einen hoffnungslosen Schüler fragt: „Und was bedeutet FFH?“ Während ich noch überlegte, ob ich dem coolen Typen den Begriff „Flora-Fauna-Habitatrichtlinie“ zumuten könnte, gab er selbst die Antwort: „FFH, das heißt: ‘für freilaufende Hunde’. Also, wo ist dein Hund?“

 

„Komm“, sagte ich zu meiner Frau. Wir stiegen ins Auto und fuhren zu unserem Reisebüro. Dort buchten wir den nächsten erreichbaren Flug in das (leider) ziemlich weit entfernte Land, wo man die Natur einfach nur so erleben darf.

 

Wahrscheinlich war es aber nur ein schlechter Traum. Ganz sicher bin ich mir da allerdings nicht.

 

 

 

In Windeseile

Der asiatische Harlekin-Marienkäfer hat Europa erobert

von Helge May (2011)

Marienkäfer gehen eigentlich immer nur zwei Beschäftigungen nach: Sie schlagen sich den Bauch voll oder haben Sex oder sind gerade unterwegs zu einem von beiden. Beliebt ist auch die zeitsparende Kombination: Während Herr Marienkäfer sich hinten rechtschaffen müht, frisst sie vorne eine Blattlaus nach der anderen auf. Ein Marienkäferleben ist halt kurz.

 

Zu besonderer Meisterschaft bringt es der Asiatische Marienkäfer, auch Vielfarbiger oder Harlekin-Marienkäfer genannt, wissenschaftlich Harmonia axyridis. Während etwa unser heimischer Siebenpunkt rund 50 Blattläuse am Tag verzehrt, schafft Harmonia locker das Fünffache.

Meister aller Klassen
Und wo der Siebenpunkt einmal im Jahr Nachwuchs zeugt, sind es bei Harmonia wenigstens zwei neue Generationen, je nach Witterung und Nahrungsangebot auch drei bis vier. Dabei stößt und zittert das Harmonia-Männchen beim Liebesakt nach Phasen der Ruhe immer wieder mal heftig, als sei es in einem früheren Leben ein Hase gewesen.

 

Erkennungsmerkmal: W-Zeichnung auf dem Kopfschild Erkennungsmerkmal: W-Zeichnung auf dem Kopfschild

Was den Leistungsvergleich interessant macht: Der Harlekin kommt heute nicht mehr nur in Japan und China vor, sondern auch in Nordamerika und Europa. Seines großen Blattlaus-Appetits wegen wurde der Käfer seit den 80er Jahren im großen Stil zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. 1988 tauchten dann erste Tiere in den USA im Freiland auf, zur Jahrtausendwende auch in Europa, vor allem in Belgien, den Niederlanden und Deutschland.

...

Im Oktober oder November machen sich die Harlekine in großen Schwärmen auf die Suche nach einem Winterquartier. Immer wieder tauchen sie dabei in Wohnhäusern auf, in den USA heißen sie deswegen auch "Halloween-Ladybird". Bei Panik reagieren die Käfer wie viele ihrer Verwandten mit so genannten Reflexblutungen, bei denen bittere und übelriechende Flüssigkeit austritt. Außerdem können sie durchaus zubeißen, auch wenn dies kaum schmerzt.

Nicht mehr aufzuhalten

Larve und Puppe Larve und Puppe

Aufzuhalten ist Harmonia nicht mehr. Ob der asiatische Harlekin seinen europäischen Verwandten ernsthaft Schaden zufügen wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls machen ihn sein Appetit und seine Vermehrungsrate besonders konkurrenzfähig. Bei Blattlausmangel stellt er sich zudem schnell auf andere Beute um. Dabei verschmäht er weder Eier und Raupen von Schmetterlingen oder Gallmücken, noch die anderer oder der eigenen Marienkäferart.

Laborversuche zeigen, dass Harmonia-Larven die von Sieben- oder Zweipunkt fast immer besiegen. K.o. durch auffressen.

 

(Quelle: www.nabu.de)

 

 

 

Plastikfische mit Magneten

von Karl Gluth (2011)

 

Vor einigen Tagen sah eine Spaziergängerin in einem Angelteich bei Noppenberg einen im Eis eingefrorenen schwarzen Schwan. Da im Rückhaltebecken Herzogenrath echte schwarze Schwäne leben, war der Alarm verständlich.

 

Sofort verständigte Sie Polizei und Feuerwehr, um das Tier retten zu lassen. Sicherheitshalber rief die Frau auch mich an. Da ich wusste, dass in einem Teich bei Noppenberg von Anglern ein lebensechter Plastikschwan eingesetzt wurde, konnte ich den Rettungseinsatz per Telefon stoppen.


Warum setzen Angler einen Plastikschwan ein? Man wollte echten Schwänen signalisieren, dass der Teich besetzt ist, um ruhig angeln zu können.
So werden Plastikreiher an Zierteiche gestellt, übrigens mit wenig Erfolg, so dumm sind Reiher nicht.

Plastikuhus oder Falken sollen Tauben vertreiben, man schaue sich den Uhu auf dem Alsdorfer Cinetower einmal genau an.
Es ist an der Zeit, dass Angler Plastikfische mit Magneten aussetzen, damit der Angelerfolg gesichert ist.
Wenn auch die Anzahl der Vögel zurückgeht, die Industrie schafft Ersatz.

 

 

 

Interview mit einem talentierten Universalvogel

23.04.09, 08:00:00 by nabu-podcast

 

Uwe Westphal ist seit über drei Jahrzehnten NABU-Aktiver und hat eine besondere Fähigkeit. Er kann sich Tierstimmen nicht nur über kreative und witzige Eselsbrücken merken, sondern sie nahezu perfekt imitieren. Im NABU-Podcast verrät das Multitalent, wie man Tiere versteht und sogar mit ihnen reden kann.

 

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Katastrophale Trockenheit ein Agrardesaster?

Gedanken hierzu von Wolfgang Voigt


Nun beobachten wir ja seit Jahren, dass sich das Wettergeschehen in Europa durchgreifend ändert. Aber von einer Klimaumstellung seien wir noch weit entfernt, hieß es bislang aus „Fachkreisen“. Schließlich habe es solche Klimakapriolen immer wieder einmal gegeben. Angesichts der dramatischen Extreme zwischen Hochwasser und Dürreperioden lässt sich die Wahrheit aber wohl nicht mehr länger vertuschen. Selbst zurückhaltende, weil von Hause aus offenbar mehr oder weniger zur Verschwiegenheit verpflichtete Meteorologen nehmen die Bezeichnung „globale Erwärmung“ immer häufiger in den Mund. Niemand sagt das aber dieser Tage so klar wie die Fachleute vom Kieler Institut für Meereskunde. Da fallen deutliche Sätze wie „Das Klima wird sich auch weiterhin in extreme Richtungen entwickeln.“ und „Selbst mittlerweile getroffene Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen beeinflussen die klimatische Entwicklung in den nächsten fünf Jahrzehnten sicher nicht mehr.“ Warum? Weil nach ihrer Auffassung das Klima einen „sehr langen Bremsweg“ hat. Aktuell leidet ganz Europa nicht nur unter der Hitze, sondern vor allem auch unter der damit verbundenen extremen Trockenheit. Der bis in große Tiefen ausgetrocknete Boden nimmt auch die heftigen gewittrigen Niederschläge nicht mehr auf. Natürlich ist hiervon vor allem die Landwirtschaft betroffen. Dass aber die Interessensverbände nach staatlichen Hilfsmaßnahmen schreien und seitens der Politik auch prompt und vorschnell finanzielle Hilfe zugesagt wird, darüber sollte erst einmal - auch im Sinne des Steuerzahlers - nachgedacht werden.
Ein paar Fragen eines „Laien“:
Wie ist das zum Beispiel mit den Wachstumshemmern, die das Getreide niedriger wachsen lassen, die Wachstumsperiode verkürzen, dichteren Anbau mit höherem Ertrag möglich machen sollen und die Ernte erleichtern? Ist das betroffene Getreide von vorübergehenden Dürrezeiten nicht stärker betroffen als das herkömmliche mit normalem Jahresrhythmus? Hat höher wachsendes Getreide nicht einen größeren Beschattungseffekt? Nutzt ein ausgedehnteres Wurzelsystem nicht Regengüsse besser? Ist konkurrenzstarkes, großwüchsiges Getreide gegenüber „Unkräutern“ nicht auch ohne die massive Anwendung von Bekämpfungsmitteln widerstandsfähiger, und sind es nicht gerade diese, welche den Boden zwischen den Getreidepflanzen bedecken und somit feucht halten? Immer wieder wird die Konkurrenz solcher Pflanzen um Wasser und Nährstoffe negativ herausgestellt, aber ist der Schaden tatsächlich höher als der Nutzeffekt? Hat man den Zusammenhang aus dieser Sicht heraus auch gründlich genug wissenschaftlich untersucht?
Feststellung eines Steuerzahlers: Zur Beantwortung solcher Fragen wären Bundesmittel als Finanzspritzen für Forschungsprojekte sicher mindestens genauso gut eingesetzt wie zur Stillstellung jammernder Landwirte, die vielleicht ja zu Recht ihre Stimme erheben. Denn sie sind schließlich auch Opfer einer seit geraumer Zeit fehlgeleiteten Agrarpolitik, - europaweit.

Alsdorf, im Juli 2003

 

 

 

Abfallvermarktung (Chicken Wings)

Gedanken hierzu von Wolfgang Voigt

 

Auf unserer Erde werden nach einer Statistik aus dem Jahre 1997 täglich 70 Millionen Hühner geschlachtet. Dabei übertreffen sie die Rinder (654.000), die Schweine (2,8 Millionen) und Schafe (1,2 Millionen) bei weitem. Getoppt werden sie nur durch ihre eigenen Produkte: zwei Milliarden Eier, die ein Omelett von der Größe Zyperns ergeben würden. (Täglich!!!)

Zurück zum Schlacht-Geflügel. 70 Millionen Hühner bedeuten 140 Millionen Flügel pro Tag, deutlich über 50 Milliarden jährlich. Was für ein Abfallberg und was für ein Entsorgungsproblem!!! Wohlgemerkt: Allein durch die Flügel!

Denkste! Man muss sich nur etwas einfallen lassen, vor allem, wenn man zu den Großabnehmern weltweit gehört. Gemeint sind die Fast-Food-Konzerne, nicht die kleinen Endverbraucher, die vielleicht mal hundert gegrillte Hähnchen am Tag umsetzen. (Übrigens bei Kunden, die seltsamerweise die Flügel meist unberührt zurück gehen lassen.)

Wohin also mit diesen Unmengen von Flügel-Abfall. Ab in die Werbung! Zunächst muss ein schicker Name her. „Chicken Wings“ klingt doch nicht schlecht. Obwohl: Bei denen ist ja nun rein gar nichts dran... Was soll’s: die meisten wissen ja eh’ nicht, was das heißt... Lagerfeuer-Romantik (irgendeinen noch nicht vermarkteten Country-Oldie wird’s schon noch geben) oder einen poppigen Comedy-Spot und schon wissen die Kinobesucher und Fernsehzuschauer, dass es für sie nur noch ein Grundnahrungsmittel neben Pommes rot-weiß gibt: die leckeren Chicken Wings.

Und was ist dran - außer knuspriger, meint: verbrannter Haut mit Knochen? Natürlich der Geschmack: Zum ersten die geschmacksknospentötenden scharfen Gewürze, zum anderen die (wozu dann eigentlich noch?) leckeren Dipp-Soßen. Reicht es da nicht, für diese einfach die eigenen Knochen - pardon: Finger zu nehmen. Finger-Food sozusagen?!

Aktuell gibt es hier im deutsch-belgisch-niederländischen Raum das Problem der Geflügel-Pest. Unzählige Tiere müssen notgeschlachtet werden. Seltsamerweise purzeln die Preise für Schlachtgeflügel (selbst bei sonst im Umgang mit Preisgestaltung gar nicht so zimperlichen Kleinst-Handelsketten) weit unter Kellerniveau. Da wird doch kein Zusammenhang bestehen?! Eine andere Art der Abfallverwertung???

Tierpark-Geflügel soll wegen der Seuche getötet werden. Da sollte sich die EU noch einmal über ihr Impfgesetz Gedanken machen...

Brieftauben sollten den Schlag nicht verlassen. Welche guten Ratschläge kommen denn zur Eindämmung der Epidemie noch?

Von der Abschaffung der Massentierhaltung hat noch keiner gesprochen. Wo kam denn vor Jahren das Grippe-Virus her, das fast eine weltweite Katastrophe ausgelöst hätte? Was war die Ursache? Und was ist mit SARS? Fragen dürfen darf man ja wohl noch - oder?

 

Alsdorf, im Mai 2003

 

 

 

Giftiger Liguster

Ligusterfrüchte (Foto: Wolfgang Voigt) Ligusterfrüchte (Foto: Wolfgang Voigt)

 

Die Aachener Zeitung meldet:

Liguster-Hecke wird entfernt

Stolberg-Atsch. Abschied von seiner Liguster-Hecke nimmt der Kindergarten an der Mozartstraße in Atsch.
Eltern hatten sich bei der Stadt beschwert, dass die Beeren des Strauchs für ihre Kinder giftig sein könnten, falls sie gegessen werden. Seit Donnerstag sind Mitarbeiter des Technischen Betriebsamtes damit beschäftigt, die Hecke auszupflanzen.
Die Liguster-Pflanzen werden umgesetzt und u.a. an der neuen Umrandung des Sportplatzes Rotsch aufs Neue gedeihen. Der Kindergarten verliert damit ein Stück Grün, denn eine Ersatzpflanzung ist nicht vorgesehen.

(-jül-) (02.01.2003)


Wolfgang Voigt reagiert mit folgendem Leserbrief:

„Giftige“ Ligusterhecke

Armes Stolberg, das offenbar kein funktionierendes Umweltamt hat, um einen derartigen Unfug zu verhindern! Arme Kindergärten und Elternhäuser, die nicht mehr in der Lage sind, die Kinder gegen die normalen weil natürlichen Gefahren des Alltags fit zu machen! Wo bleibt ein vergleichbares Engagement der Eltern gegen all das Gift, das sie gezwungenermaßen tagtäglich an die lieben Kleinen verfüttern müssen?!
Ist es ein Trost, dass wenigstens die Liguster-Sträucher per Umpflanzung die ganze Prozedur überleben (können)???

(02.01.2003)
Wolfgang Voigt
Entenweg 12, 52447 Alsdorf

 

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