Der Fadenmolch (Triturus helveticus) hat seinen Namen von einem 5 bis 10 Millimeter langen dunklen Schwanzfaden, der beim Männchen zur Laichzeit den
leistenartigen, glattrandigen Hautsaum auf dem Rücken an der Schwanzspitze optisch fortsetzt.
Der Fadenmolch ist durch Umwandlung von Laub- in Nadelwald, durch die Intensivierung der Forstwirtschaft und vor allem durch den Ausbau von Waldwegen stark zurückgegangen und nach wie vor
gefährdet.
Nachfolgend die bisher vorliegenden Daten. Bei den Jahreszahlen handelt es sich um die Jahre, in denen die Art am betreffenden Ort zuerst und zuletzt beobachtet wurde. Bei den Personennamen geht
es um Entdecker und letzte Informanten.
Nachfolgend die Beobachtungen, die dem NABU Aachen-Land bisher vorliegen:
| 2003 / - | Further Wald in Herzogenrath (GÜNTER VENOHR) |
| 2002 / - | Truppenübungsplatz Vogelsang (LÖBF) |
| 2000 / 2001 | NSG Brockenberg in Stolberg (JOSEF METZEN / JOSEF METZEN) |
| 2000 / - | Gewässer bei der Kläranlage Euchen in Würselen (WILHELM LEMMEN) |
| 1998 / - | Bovenberger Wald bei Eschweiler (HELMUT SANG) |
| 1985 / - | Eschweiler Stadtwald (GERHARD MOLL) |
| 1980 / 1983 | Schlangenberg bei Stolberg-Breinigerberg (WILHELM LEMMEN, WOLFGANG VOIGT / WOLFGANG VOIGT) |
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Stand: 9. Oktober 2003
Meldungen (auch über zurückliegende Beobachtungen) bitte an: wolfg.voigt@web.de |