zusammengestellt von Wolfgang Voigt
Der Grauspecht (Picus canus) wird bei FEHR (1991) als „Ausnahmeerscheinung“ geführt, weil bis zum Erscheinungsdatum des Buches im gesamten Nordkreis Aachen nur eine einzige Beobachtung vorgelegen
hat (Alsdorf, aus dem Jahre 1966). Tatsächlich konzentrieren sich die Vorkommen und Gelegenheitsbeobachtungen auch heute noch auf den südlichen Teil des Kreisgebietes und auf den
deutsch-belgischen Grenzbereich. Nachfolgend die Beobachtungen, die dem NABU Aachen-Land bisher vorliegen. Bei den Jahreszahlen handelt es sich um die Jahre, in denen die Art am betreffenden Ort
zuerst und zuletzt beobachtet wurde. Bei den Personennamen geht es um Entdecker und letzte Informanten.
2003 / 2004 Raerener Wald in Belgien (Brutpaar; HORST HANDSCHUR / HORST HANDSCHUR)
2003 / 2004 Augustinerwald im Bereich des Aachener Waldes (Brutpaar; HORST HANDSCHUR / HORST HANDSCHUR)
2000 / - Fuhrtsbachtal (GÜNTER KRINGS)
1998 / - Roetgen-Rott (Brut 1998; GÜNTER KRINGS)
1997 / - Ruhezone an der Tageserholungsanlage (TEA) Broichbachtal in Alsdorf (Weibchen am 6. November; KARL GLUTH)
1997 / - Seifenauel (Einzelexemplar in einem Apfelbaum, Oktober; HANS-GEORG BOMMER)
1997 / 2004 Münsterwald an der sogenannten „Himmelsleiter“ (zwei Exemplare am 2. März / Brutpaar; HORST HANDSCHUR)
1997 / - Kupferbachtal in Aachen (23. Februar; HANS-GEORG BOMMER)
1993 / - Burg Rode in Herzogenrath (Durchzügler im November; GÜNTER VENOHR)
1982 / - Truppenübungsplatz Brander Wald in Aachen (ROBERT DRELING, OTTO HIRTZ)
1978 / - oberhalb Staubecken Obermaubach (5. März; GERHARD MOLL)
1974 / 1999 Staatsforst Roetgen (bis zu vier Tiere; UDO BICK / Balzrufe; GÜNTER KRINGS)
1968 / - Stolberger Wald (24. März; GERHARD MOLL)
1966 / - Herrenweg in der Nähe des Alsdorfer Weihers (9. Januar; GERHARD MOLL)
Stand: 31. Januar 2004
Meldungen aus dem Aachener Raum bitte an:
Wolfgang Voigt, Entenweg 12, 52477 Alsdorf
wolfg.voigt@web.de
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