NABU-Projekte:

Wir informieren hier über Projekte des NABU Aachen-Land und weiterer NABU-Organisationen.

Auch für 2012 vorgesehen:

Das schwalbenfreundliche Haus (NABU Aachen-Land)

Plakette Plakette

von Dr. Eike Lange

 

Früher konnte man im Sommer in jedem Dorf und in jeder Stadt Schwalben beobachten. In letzter Zeit sind die Bestände auch in unserer Region dramatisch zurückgegangen. Wir möchten daher noch einmal eine Bestandserhebung durchführen und bitten Sie um Ihre Mithilfe. Bitte teilen Sie uns mit, wo noch Schwalben brüten.

 

Der NABU Aachen-Land schließt sich der Aktion „Das schwalbenfreundliche Haus“ des NABU NRW für das Jahr 2011 an. Wir wollen Häuser bzw. Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen auszeichnen, die Schwalbennester an ihren Häusern dulden oder bei Baumaßnahmen, wie nachträgliche Wärmedämmung, auf Schwalben Rücksicht nehmen. Diese Auszeichnung bezieht sich nicht nur auf die unter dem Dach an der Außenwand bauenden Mehlschwalben, sondern auch auf die in Innenräumen (Garagen, Ställen usw.) bauenden Rauchschwalben.

 

Auch wenn Mauersegler keine Schwalben sind, so sind wir auch für Hinweise auf Häuser dankbar, die diesen Vögeln Unterkunft gewähren.

 

Wer also nennt uns derartige Häuser? Wer kennt schwalbenfreundliche Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen?

 

Wir helfen und beraten natürlich auch bei Problemen mit Schwalbennestern und beantworten Ihre Fragen dazu.  Bauanleitungen für Nisthilfen gibt es im Internet unter www.NABU-NRW.de oder bei uns. Bitte wenden Sie sich an Eike Lange, Tel. 02405-94708 oder eike.lange@nabu-aachen-land.de.

 

 

Eigentlich brauchen Schwalben Lehmpfützen, um Baumaterial für ihre Nester zu gewinnen.

In unserer oberflächenversiegelten Landschaft sind diese weitgehend verschwunden. Man sollte den Vögeln daher mit künstlichen Nisthilfen neue Brutmöglichkeiten bieten

NABU-PRESSEDIENST des NABU Aachen-Land, Nr.2/2003 vom 4.2.2003

Volkszählung bei den Steinkäuzen

NABU-Kartierung im Kreis Aachen

 

Kürzlich fand auf der Burg Rode in Herzogenrath ein Koordinationstreffen zur bevorstehenden Steinkauz-Kartierung in der Aachener Region statt. Vom NABU Aachen-Land wird diese in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station im Kreis Aachen im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. 

 

Es geht darum, früher vom NABU Aachen-Land allein organisierte Erfassungen dieser für Streuobstwiesen typischen Eulen-Art durch aktuelle Daten zu ergänzen und wissenschaftlich zu belegen.

 

Entwickelt wurde für die Feldarbeit ein besonderer Erfassungsbogen. Das Formular enthält neben dem Namen des Kartierers und eventueller Begleitpersonen Rubriken für den Verhörungsort (Revier), Datum, Uhrzeit, Ruf (Antwort) oder Sicht sowie Anzahl.

 

Beim sogenannten "Verhören" wird auch die Technik eingesetzt. Der Steinkauz-Ruf kommt von Band oder CD. Das Verhören von Steinkäuzen gelingt am ehesten in einer Zeit zwischen Sonnenuntergang und Mitternacht oder dann wieder zwischen 2 Uhr und Sonnenaufgang. Dabei sollte es möglichst windstill und niederschlagsfrei sein.

 

Die Steinkauz-Zählung ist im Zusamenhang mit dem Streuobstwiesen-Programm der Biologischen Station und den Nisthilfe-Aktionen des NABU Aachen-Land zu sehen.

 

Die Biologische Station fördert die Erhaltung von Obstwiesen und -weiden durch die Vermittlung von Zuschüssen für Pflanzung und Pflege von hochstämmigen Obstgehölzen. Außerdem werden von ihr Kurse durchgeführt, die das nötige Fachwissen bezüglich der Obstbaumpflege vermitteln. Im Rahmen der "Lokalen Agenda 21" vermarktet sie Streuobstwiesen-Produkte, zum Beispiel Apfelsaft, der aus der stationseigenen Saftpresse stammt.

 

In den meisten Streuobstwiesen im Kreis Aachen sind die Bäume noch nicht alt genug, um geeignete Bruthöhlen aufzuweisen. Hier hilft der NABU Aachen-Land mit selbstgebauten Brutröhren. Beliebtes Baumaterial stellen ausrangierte Holz-Rollos dar. Natürlich werden diese Nisthilfen wetterfest und mardersicher hergestellt.

Junge Obstwiese bei Euchen (Foto: Wolfgang Voigt) Junge Obstwiese bei Euchen (Foto: Wolfgang Voigt)

 

Anmerkung der Redaktion:

Dieses Projekt ist noch aktuell. Informationen gibt es bei Eike Lange, Tel. 02405-94708

 

Unser Langzeit-Projekt: Nisthilfen für bedrohte Arten

Hohltauben am NABU-Niskasten in der Alsdorfer Ruhezone (Foto: Karl Gluth) Hohltauben am NABU-Niskasten in der Alsdorfer Ruhezone (Foto: Karl Gluth)

 

Wie alles begann...

hier

 

in Bearbeitung:

Nisthilfe-Aktionen des NABU Aachen-Land gibt es u.a. für

  • Eisvögel
  • Hohltauben
  • Schwalben
  • Schleiereulen
  • Steinkäuze
  • Turmfalken
  • Verschiedene
  • Waldkäuze
  • Wanderfalken
  • Wasseramseln

 

 

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