Willkommen beim NABU Aachen-Land:

43 Jahre Naturschutz vor Ort, 17 Jahre im weltweiten Netz

Der NABU Aachen-Land möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Diese Seiten sollen ihnen dabei helfen.

Termine Juli 2019:

Samstag, 20.07. ab 9 Uhr:

MOLL-Rundfahrt (Treffpunkt wird rechtzeitig bekanntgegeben)

Freitag, 26.07., 20.00 Uhr

Monatsversammlung mit Vortrag „Naturbeobachtungen im Indianerland (Florida)“

Josef Lothmann, NABU Aachen-Land

Das komplette Jahresprogramm 2019 findet man hier.

Drittes NRW-Wolfsgebiet: Eifel - Hohes Venn

Foto: NABU NRW / Heiko Anders
Foto: NABU NRW / Heiko Anders

 

Das „Wolfsgebiet Eifel – Hohes Venn“ mit umliegender Pufferzone umfasst den grenznahen Bereich der nordrhein-westfälischen Eifel mit seinen ausgedehnten Wäldern und angrenzenden Kulturlandschaften. Nach Westen hin schließt sich das Wolfsgebiet an die bestätigten Vorkommen des Wolfes im Hohen Venn auf belgischer Seite an. Die Abgrenzung umfasst auf einer Fläche von 505 km² die folgenden Städte bzw. Gemeinden vollständig oder teilweise:

  • Städteregion Aachen: Stadt Monschau, Gemeinden Roetgen und Simmerath.
  • Kreis Euskirchen: Stadt Schleiden, Gemeinde Hellenthal.

Die umliegende „Pufferzone um das Wolfsgebiet“ umfasst auf einer Fläche von etwa 1.261 km² die umliegenden Städte und Gemeinden:

  • Städteregion Aachen: Städte Aachen, Eschweiler und Stolberg.
  • Kreis Düren: Städte Düren, Heimbach und Nideggen, Gemeinden Hürtgenwald, Kreuzau und Langerwehe.
  • Kreis Euskirchen: Stadt Mechernich, Gemeinden Blankenheim, Dahlem, Kall und Nettersheim.

Jürgen Tillmann, Wolfbeauftragter des NABU Aachen-Land: JPTillmann@aol.com

14. und 15. Juni 2019:

Hirschkäfer-Veranstaltungen des NABU Aachen-Land

Hirschkäfer-Männchen (Foto: Christian Molls)
Hirschkäfer-Männchen (Foto: Christian Molls)

Eine gemischte Schar von Jugendlichen, Biologiestudenten, Freunden von Christian Molls, Baesweiler Bürgern, Anwohnern und Vertretern der Naturschutzverbände waren der Einladung gefolgt, um die Hirschkäfer bei ihrem abendlichen Flug zu beobachten. Am Abend zuvor waren sie bei einer NABU-Veranstaltung in Aachen über die Besonderheiten der Lebensweise des Hirschkäfers von Christian Molls informiert worden. Der Ort der Exkursion, der Grüngürtel zwischen Stegerhütterstraße und dem Friedhof in Baesweiler, ist in den letzten Wochen in den Focus der Öffentlichkeit geraten. Soll doch hier, in diesem für die Stadt Baesweiler seltenem grünen Refugium, das neue Altenheim der Stadt Baesweiler entstehen.

120 Jahre Naturschutz

2019 feiert der NABU seinen 120. Geburtstag. Ein stolzes Alter und ein langer, erfolgreicher Weg, den unser Verband seit seiner Gründung durch die „Vogelmutter“ Lina Hähnle zurückgelegt hat. Mit dem Vogelschutz begann alles, und auch heute noch steht der Einsatz für unsere Vögel und ihre Lebensräume im Zentrum der NABU-Aktivitäten: vom Paradiesvogel zur Feldlerche. Doch schon längst hat sich das Spektrum unserer Herausforderungen erweitert: Wir engagieren uns für eine naturverträgliche Landwirtschaft, in der Insekten und Vögel eine Zukunft haben. Wir kümmern uns um den Schutz der Meere, streiten für eine umweltverträgliche Energiewende und entwickeln Konzepte zur Abfallvermeidung. Und wir mischen uns in die politischen Debatten ein, vor Ort, in Berlin und in Brüssel.

Erfolgreicher Naturschutz kennt keine Grenzen. Deshalb hat sich unser Horizont geöffnet: Heute ist der NABU weltweit aktiv, kämpft für die bedrohten Schneeleoparden in Zentralasien und für die letzten Wildkaffeewälder im äthiopischen Hochland. Dabei agieren wir stets auf Augenhöhe, beziehen die Menschen vor Ort in unsere Arbeit ein und entwickeln mit ihnen gemeinsam neue Perspektiven. Dafür steht vor allem unsere Naturschutzstiftung NABU International, die 2019 auf zehn erfolgreiche Jahre zurückblickt.

 

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24. Januar 2019: 43 Jahre NABU Aachen-Land

"24.01.1976:

Die Kreisgruppe Aachen-Düren im Deutschen Bund für Vogelschutz (DBV) wird in Alsdorf gegründet (15 Gründungsmitglieder). Den Vorsitz übernimmt Gerhard Moll. Sein Stellvertreter wird Dr. Heribert Schwarthoff, Kassierer Robert Dreling und Schriftführer Dr. Gerhard Erdtmann. Zu den sieben Beiratsmitgliedern gehören Karl Gluth (zugleich Leiter der Untergruppe Alsdorf) und Rolf Hennes, Leiter der Arbeitsgruppe Eulen. (Seit 1967 bestand in Alsdorf eine Vogelschutzgruppe. Am 15.3.1969 war die Gründung der Ortsgruppe Alsdorf im DBV.)"

 

Die Vorsitzenden des NABU Aachen-Land:

  • 24.1.1976 bis 27.1.1989 Gerhard Moll 
  • 27.1.1989 bis 28.5.1999 Wolfgang Voigt 
  • 28.5.1999 bis 10.2.2012 Karl Gluth
  • seit 10.2.2012 Dr. Eike Lange

Die vollständige Chronik des NABU Aachen-Land gibt es hier.

Vogel des Jahres 2019: die Feldlerche

Foto: NABU / MANFRED DELPHO
Foto: NABU / MANFRED DELPHO

Kein gutes Zeichen: Der NABU wählt zum zweiten Mal die Feldlerche zum "Vogel des Jahres".

 

Seite des NABU-Bundesverbands (Externer Link)

RWE-Chef Schmitz ist „Dinosaurier des Jahres 2018“

Angesichts der Umwelt-Fehlleistungen etwa in der Landwirtschaft und beim Verkehr hätte der NABU 2018 ganze Dinosaurierherden vergeben können. Beim Streit um die Braunkohle und den Hambacher Wald zeigte RWE-Chef Schmitz aber, dass an ihm als Umwelt-Dinosaurier kein Weg vorbei geht.

Bereits dreimal ging der Dinosaurier des Jahres an einen RWE-Vorstandsvorsitzenden. 2006 an Harry Roels, 2010 an Jürgen Großmann und nun an Rolf Martin Schmitz. – Illustration: NABU/Heide Kolling
Bereits dreimal ging der Dinosaurier des Jahres an einen RWE-Vorstandsvorsitzenden. 2006 an Harry Roels, 2010 an Jürgen Großmann und nun an Rolf Martin Schmitz. – Illustration: NABU/Heide Kolling

28. Dezember 2018 – Der NABU zeichnet den Vorstandsvorsitzenden der RWE AG mit dem Negativ-Preis „Dinosaurier des Jahres“ aus. „Während international auf Klimakonferenzen und national in der Kohlekommission um konkreten Klimaschutz gerungen wird, hat sich Rolf Martin Schmitz mit seiner unzeitgemäßen Machtdemonstration im Streit um die Rodung des Hambacher Waldes selbst ins Abseits gestellt“, begründet NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Wahl zum Dinosaurier des Jahres.

Der RWE-Boss wollte mit der Rodung des Waldes Tatsachen schaffen – ohne Rücksicht auf die laufenden Verhandlungen in der Kohlekommission über einen geregelten Kohle-Ausstieg und die Folgen für Natur und Umwelt. Vorausgegangen waren massive Proteste aus weiten Teilen der Bevölkerung. Erst durch ein Gerichtsurteil im Eilverfahren wurde die Abholzung des Waldes vorerst gestoppt. Die endgültige Entscheidung steht noch aus.

 

Mehr Informationen auf der Homepage des NABU-Bundesverbands hier

5. Oktober 2018: Rodungsstopp im Hambacher Wald

Foto: Land's End (NABU / ULRICH ZILLMANN)
Foto: Land's End (NABU / ULRICH ZILLMANN)

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat die Rodung des Hambacher Forstes vorerst untersagt. Der Energiekonzern RWE dürfe den Wald in der Nähe von Aachen nicht abholzen, bis über die Klage des Umweltverbandes BUND entschieden sei.

Die Rodung müsse vorerst gestoppt werden, damit nicht "vollendete, nicht rückgängig zu machende Tatsachen geschaffen" würden, so das Gericht. Den Tagebau könne RWE fortsetzen, solange die Waldflächen nicht in Anspruch genommen würden.

 

Argumente zur Thematik seitens des NABU-Landesverbandes NRW gibt es hier.

Werbeaktion

Das Werbeteam (rechts im Bild: NABU-Vorsitzender Dr. Eike Lange)
Das Werbeteam (rechts im Bild: NABU-Vorsitzender Dr. Eike Lange)

Der Naturschutzbund (NABU) Aachen - Land führte im September 2018 in den Kommunen der StädteRegion Aachen mit Hilfe von Studentinnen und Studenten  der   Werbeagentur Wesser eine Werbeaktion durch.

 

Angesichts des Insektensterbens und der immer weniger werdenden Vogelarten sind die Naturschutzverbände besonders gefordert.  Zu Maßnahmen, die der Verbesserung der Lebensbedingungen und dem Erhalt von artgerechten Biotopen dienen, wird eine große Zahl von ehrenamtlichen und auch Beitrag zahlenden Mitgliedern benötigt. Unsere Tätigkeiten in der StädteRegion sind zum Beispiel: Obstwiesen pflegen, Naturschutzgebiete betreuen, Flächen mit Orchideen und Narzissen sowie Bärwurz auf verbandseigenen Grundstücken erhalten oder auch entsprechende Maßnahmen zum   Amphibienschutz durchführen.

 

Die Aufgabe der NABU- Werber bestand ausschließlich in der Werbung neuer Mitglieder. Es wurden kein Geld oder andere Zahlungsmittel entgegengenommen.

 

(la/vo)

 

Infotafeln im Broichbachtal

Der NABU Aachen-Land hat in der Nähe des Broicher Weiher im Oberen Broichbachtal mit Unterstützung der Lebenshilfe Aachen zwei neue Informationstafeln aufgestellt. Diese informieren über die besondere Artenvielfalt in diesem vielfältigen Lebensraum, der durch den Verlauf des Broichbachs, dem dadurch entstandenen Feuchtbiotop und dem Auwald geprägt wird. Sie weisen auf den ökologischen Wert des NABU-eigenen Naturschutzgebietes hin und zeigen, dass es sich lohnt viele ehrenamtliche Stunden und Mühen in dieses schützenswerte Biotop zu investieren. Auch wenn leider immer wieder Unbelehrbare die Abgrenzungen mutwillig zerstören und Müll in den Weiher werfen, werden wir nicht müde den vielen Spaziergängern und Naturliebhabern dieses zur Erholung und Muße einladende Stück Natur zu erhalten.

 

Stadt Alsdorf:

Zugriff auf die besonders geschützten Bergehalden

Informationen findet man hier auf unserer Sonderseite.

Broichbach:

Verstöße gegen Wasserhaushalt- und Tierschutz-Gesetz

Fachaufsichtsbeschwerde des NABU Aachen-Land bei der Bezirksregierung Köln

 

Den Wortlaut des Schreibens gibt es hier.

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3. JULI 2019

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