Offener Brief an Bürgermeister Sanders  in Alsdorf

 

 

Betr. Haldenradweg                                         Würselen, 6.7.2021            

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Alfred Sonders,

durch den Ortstermin an den Fischteichen, dem Zeitungsartikel und Ihr Video auf  Homepage der Stadt Alsdorf wurde ich von Ihrem Vorhaben, einen Haldenradweg zu gestalten, informiert.  Abgesehen davon, dass  in diesem Bereich  ausser einer Giftmülldeponie  keinerlei Halden existieren. Die Erneuerung des Asphalts an den Fischteichen ist für uns noch verständlich.  Die weiteren Planungen lehnen wir als Eigentümer der südlichen  Seite des Weges,  entschieden ab. Auf beiden Seiten ist Naturschutzgebiet. Wir sind von 2 unterschiedlichen Planungen informiert worden, die zusammen noch einen  erheblicheren Eingriff  in die Natur nach sich ziehen als die Maßnahmen getrennt betrachtet. Es handelt sich hier um einen Erholungsweg für Fußgänger und Wanderer der ab und zu von einem Radfahrer befahren wird. Der Weg ist in seiner gesamten Länge viel zu eng, um ihn  zusätzlich als Radweg auszuweisen. Sie vertreiben hierdurch die Erholungsuchenden Alsdorfer Bürger und Wanderer. Der durch die Städteregion geplante Spielplatz mit der neuen Bank wird dadurch zum Rastplatz für Radfahrer oder Mountainbiker. Schon jetzt ist der Platz vermüllt und und der Ablauf des Broicher Weihers durch ins Wasser geworfene Stöcke, Flaschen, Dosen  usw. verstopft. Wir sammeln  den Müll, der sonst im Teich landet,  da die Stadt nicht in der Lage ist den Weg sauber zu halten. Die neu aufgestellten Mülleimer sind schon mit Gewalt  von Vandalen  demoliert worden. Mindestens 1 x im Jahr müssen die Wegbegrenzungen repariert werden. Sehen Sie sich einmal die Regenschutzhütte am Ende des Naturschutzgebietes an. Sie spicht Bände. Unsere Bitten  an die Stadt Alsdorf, die Aufsicht in diesem Gebiet zu verstärken,  werden mit der Mitteilung „ kein Personal“ abgetan. Wer verschönern will, muss auch die Verschönerung erhalten sonst sind es rausgeschmissene Steuergelder. 

 

Mit freundlichen Grüßen

Eike Lange 

 

PS. BezReg Köln RWP-Programm

       StädteRegion Dr. Grüttemeier

 


Protokoll zur Jahreshauptversammlung des NABU-Kreisverbands Aachen-Land e.V. vom 13.09.2021 in Würselen

 

Beginn:          18:15 Uhr

Ende:             20:45 Uhr

Anwesende: siehe Anwesenheitsliste

 

 

TOP 1 Begrüßung

 

Der 1. Vorsitzende   Eike Lange begrüßt die anwesenden Mitglieder des Vereins.

 

 

TOP 2 Tagesordnung

 

Eike Lange verweist darauf, dass der Verein coronabedingt die Jahreshaupt- versammlung verschieben durfte. Mit 8-wöchiger Vorlaufzeit wurde der Termin in der Presse und im Internet angekündigt, so dass ordnungsgemäß eingeladen wurde. Er verliest die Tagesordnung; auf Nachfrage sind keine Änderungswünsche zur Tagesordnung gewünscht.

 

 

TOP 3  Tätigkeitsbericht des Vorstands

 

Der Vorsitzende berichtet über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Einen detaillierten Bericht findet sich im Anhang.

 

Es wird erwähnt, dass die Zusammenarbeit mit Frau Liepe aus Eschweiler sehr gut läuft. Dies ist umso erfreulicher, als dass sich bisherige private Igelstationen als

„Messie“-Verwahrstationen für Igel herausgestellt haben und unrealistische Behandlungen durchgeführt wurden, die das Ziel einer Auswilderung nicht erreichen konnten. In diesem Zusammenhang wird erläutert, dass gelähmte oder beinamputierte Igel nicht auswildbar sind und eingeschläfert werden sollten, da sie in freier Wildbahn nicht überleben können.

 

 

TOP 4 Kassenbericht

 

Hans Schröder verliest seinen Kassenbericht für die Zeit vom 24.02.2020 bis 17.02.2021 (siehe Anlage).

 

 

 

1

 

TOP 5 Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstands

 

Bernd Almstädt berichtet, dass er und Erika May am 24.2.2020 die Kasse im Beisein des Kassierers geprüft und nichts zu beanstanden gehabt haben. Er beantragt die Entlastung des Vorstands. Diese erfolgt einstimmig bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder.

 

 

TOP 6 Vorstandswahlen

 

Peter Roberts wird einstimmig als Wahlleiter gewählt. Er leitet die Wahlen der ersten fünf Vorstandsmitglieder. Danach übernimmt der 1. Vorsitzende die Leitung der Wahl. Gewählt wurden

 

1. Vorsitzender

Dr. Eike Lange

Sebastianusstr. 58, 52146 Würselen

Tel.: 02405 – 94708

eike.lange@nabu-aachen-land.de

Stellvertretender Vorsitzender

Karl Gluth

Eifelstr. 19, 52477 Alsdorf

Tel.: 02404 – 25229

karl.gluth@nabu-aachen-land.de

Kassenreferent

Hans Schröder

Konrad-Adenauer-Str.164a, 52223 Stolberg

Tel.: 02402 – 28295

hans.schroeder@nabu-aachen-land.de

1. Schriftführerin / Programme

Ellis Schröder

Konrad-Adenauer-Str.164a, 52223 Stolberg

Tel.: 02402 – 28295

ellis.schroeder@nabu-aachen-land.de

2. Schriftführerin / Protokolle

Anja Unger

Im Grötchen 3a, 52146 Würselen Tel.: 0178 – 3332412

unger-anja@nabu-aachen-land.de

Weiteres Vorstandsmitglied

Ralf Evertz

Schiffenborn 31, 52156 Monschau

Tel.: 0172 – 9885531

ralf.evertz.68@gmail.com

Weiteres Vorstandsmitglied

Josef Lothmann

Goldbachstr. 10, 52066 Aachen

Tel.: 0241 - 61627

Weiteres Vorstandsmitglied

Helmut Hager

Heidweg 3, 52477 Alsdorf

Tel.: 02404 – 20905

helmut-hager1@web.de

Weiteres Vorstandsmitglied

Doris Tomski

Bergstr. 39, 52146 Würselen

Tel.: 02405 – 898996

doris.tomski@web.de

 

Die Wahlen erfolgen einstimmig bei Enthaltung der Gewählten. Alle Gewählten nehmen die Wahl an.

 

 

TOP 7 Beiratswahlen

 

Auf die Wahl eines Beirats wird verzichtet, da ein Beirat lt. Vereinsgesetz nicht vorgeschrieben ist.

 

 

TOP 8 Wahl der Kassenprüfer

 

Nicole Gerten und Lothar Beelitz werden einstimmig zu Kassenprüfern gewählt . Beide nehmen die Wahl an.

 

TOP 9 Wahl der Delegierten für die Landesvertreterversammlung

 

Die Landesvertreter-Versammlung findet am 16.10.2021 statt, der Ort wird noch bekannt gegeben. Folgende Vertreter wurden einstimmig gewählt:

 

Achim Gerten

R. & P. Robertz, Eike Lange, Josef Lothmann, Doris Tomski.

 

Alle nehmen die Wahl an.

 

 

 

TOP 10: Auflösung der Satzung von 1999.

 

Für die neue Satzung wurde die Version von vom Landesverband und vom Kreisverband Düren übernommen und überarbeitet. Dieser Vorschlag wurde allen Mitgliedern mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung und dem Jahresprogram 2021 zugeschickt.Unter anderem wurde sie durch coronabedingte Zusätze ergänzt: Dies waren z.B. die Möglichkeit von Wahlen und Versammlungen per Video- Konferenz. Im Anschluss wurde die neue Satzung beim Landesverband eingereicht, korrigiert und anschießend auf der Homepage veröffentlicht Mögliche Einwände konnten bis zum 01.09.2021 eingereicht werden.

Dies ist nicht geschehen, so dass die alte Satzung nun aufgehoben und die neue vom 13.09.2021 verabschiedet werden kann. Beides geschieht einstimmig, ohne Enthaltung. Sie wird nun über einen Rechtsanwalt dem Vereinsregister zugestellt.

 

 

TOP 11 Verschiedenes

 

Hans Schröder bittet darum, die Lampe vorne links zu reparieren; sie flackert.

 

Ein Vertreter der NAJU ist zu uns gestoßen; er lädt alle Anwesenden ein, an der Kundgebung der Demonstration „Fridays for Future“ (FFF) am 09.10.2021 in Düsseldorf teilzunehmen. Nähere Informationen hierzu erhält man beim Landeverband Düsseldorf.

 

Bei der Landesvertreterversammlung 2021 in Hagen wurde ein Referat zum Insektenschutz gehalten (Es gibt ca. 33.000 Insektenarten in der Welt, davon sind bisher erst ca. 7.000 Arten untersucht worden.). Hintergrund der Unterschriftenaktion zum Volksbegehren ist, dass durch Zählungen ein sehr hoher Artenschwund bei Insekten festgestellt wurde. Der damit einhergehende Futtermangel führt wiederum zu einem hohen Vogelsterben. Verstärkt wird das hohe Vogelsterben durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, durch weniger Grünstreifen am Feld- und Wiesenrändern etc.

Es waren 60.000 Unterschriften notwendig, um ein Volksbegehren durchzuführen. tatsächlich wurden 110.000 Unterschriften gesammelt! Trotz dieser breiten Unterstützung aus der Bevölkerung gestaltete sich die Übergabe der Unterschriften- Listen als enttäuschend, da unsere Ministerin nur die 3. Garnitur zur Entgegennahme die Listen bereit stellte. Hier sieht man, welchen Stellenwert der Umweltschutz bei der derzeitigen Landesregierung hat

 

Hans Schröder weist darauf hin, dass unsere Facebook-Seite nicht CI-conform ist, also nicht den NABU-Vorgaben bzgl. Format, Design und Schrift entspricht. Er bittet außerdem um Unterstützung bei der Zuarbeit zur Webseite. Eine neue NABU- Interessentin/Besucherin die dem NABU beitreten möchte, weist darauf hin, dass sie dies übernehmen kann, da sie aufgrund ihrer Ausbildung hierzu befähigt ist. Ferner wird Anja Unger ihre Tochter (15 J.) fragen, ob sie helfen möchte.

 

 

Es wird eine zentrale Stelle vermisst, wo man sich Gerätschaften unterstellen kann, die für die Arbeitseinsätze benötigt werden. Bislang stehen diese privat bei einzelnen Mitgliedern. Eike Lange weist darauf hin, dass ein zentraler Ort schwierig sei, da der NABU Aachen-Land nicht über ein zentrales Gebäude verfügt. Wer momentan etwas benötigt, soll sich an Eike Lange wenden; er koordiniert dann die Ausgabe der Geräte und Hilfsmittel.

Hans Schröder wird sich nach einem Schuppen oder ähnlicher Abstellmöglichkeiten erkundigen, die abzuschließen sind (Bauer Esser, Schmitz; möglichst etwas nahe Kinzweiler, da es dort die arbeitsintensivsten Grundstücke sind).

 

Am 24.09. oder 25.09. treffen sich alle, die beim Mähen der Orchideenwiese helfen möchten. Spontan zugesagt haben Eike, Hans, Walter und Marcel. Eike versendet noch eine Rundmail bzgl. des Termins bzw. wird herumtelefonieren.

Es wurde die Frage nach effizienteren Kommunikationswegen gestellt. Einige sind der Ansicht, dass ein kurzer Austausch via WhatsApp die Abstimmung vereinfacht. Dem gegenüber stehen Bedenken zum Datenschutz von WhatsApp, facebook & Co. Der Vertreter der NAJU berichtet, dass man dort verschiedene Medien, vor allem Doodle und WhatsApp, verwendet.

Auf der Suche nach Kommunikationswegen, die eine Abstimmung untereinander vereinfachen, aber auch eine breitere Öffentlichkeit von der Arbeit des NABU anspricht, hat sich spontan eine Arbeitsgruppe gebildet. Diese wird in den kommenden Wochen vorab Ideen und Möglichkeiten sammeln und bei einem der

 

nächsten Monatsversammlungen vorstellen. Wer sich hier beteiligen möchte, meldet sich bitte bei Anja Unger per Mail; unger-anja@nabu-aachen-land.de

Wie möchten außerdem unsere Treffen in Buschhausen bekannter machen. Helmut wird daher auf unserer Webseite die Termine mit 2-3 begleitenden Sätzen aufführen. Zudem sollen die Termine im Regionalteil der Zeitung veröffentlicht werden ( Eike schickt hierfür Termine und Infosätze an Helmut.

 

 

 

 

 

Anja Unger                                                               Dr. Eike Lange

 

 

 

(Protokoll)                                                                (1. Vorsitzender)

 


Kornweihe in Siersdorfer Senke

von Karl Pohl

heute ist es mir gelungen, diese Kornweihe in der Siersdorfer Senke zu fotografieren. Es sind übrigens 2 Weibchen im Gebiet.    26.1.2020

Auswilderung angeschossener UHU Aachen-Brand

Am 29.12.2019  wurde von der Feuerwehr Aachen Tierrettung  ein verletzter Uhu in der Notaufnahme des Tierparks in  Aachen abgegeben.

 

Der Uhu war im Frühjahr 2018 aus einem Nest in der Vulkaneifel gefallen, fast verhungert aufgefunden, anschließend in einer Pflegestation aufgezogen und im Oktober 2018 in der Nähe von Bad Münstereifel in die Freiheit entlassen worden. Stefan Brücher,(EGE Eulen) der seit 1980 die Entwicklung der Uhuvorkommen in der Eifel beobachtet, hatte den Uhu bei der Freilassung mit einem Ring der Vogelwarte Helgoland gekennzeichnet.

 

Da Eike Lange  der betreuende Tierarzt vom Tierpark ist, wurde er gerufen.  Die Röntgenuntersuchung ergab einen Durchschuss  des  Flügels  mit Knochenfraktur. Eine Operation  war erst nach dem Jahreswechsel möglich. Die OP wurde von Dr. Bey (Laurensberg) durchgeführt. Die OP-Kosten  der Klinik wurden von der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Aachen  übernommen. Assistenz  und Zeit und Fahrerei fallen unter Ehrenamt des NABU. Danach war für 4 Tage ein enger Käfig in der NABU-Auffang-station angeordnet worden, damit die Uhudame die Flügel nicht benutzt.  Von dort  wurde sie in die Auswilderungsvoliere  des Tierparks Aachen zurückgebracht, um wieder Flügel und Muskeln zu trainieren. Schon nach einer Woche flog sie von einem Ende der Voliere zum anderen und bei guter Fütterung bekam sie wieder Kraft genug um nach 4 Wochen freigelassen zu werden. Da wir ihr  Revier kannten  und die Brutzeit der Uhus schon beginnt, wurde  sie auch dort freigelassen. Drei Tage später konnte sie vom NABU-Mitarbeiter H.Schröder mit ihrem Partner  im Steinbruch beobachtet werden.

 Diese Beobachtung war besonders  erfreulich, da die freigelassenen Vögel meistens auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Hier war der Erfolg sichtbar.

Anmerkung:

Zur Ermittlung des Täters sind 1000 Euro Belohnung von der EGE Eulen in Bad Münstereifel ausgesetzt.

 Weitere Informationen über die UHU Dame  ( ziemlich am Ende der Liste) bei der EGE Eulen  hier klicken

 

 Bericht: NABU Aachen-Land  20-2-2020

 Das Foto oben zeigt den Uhu kurz nach der Freilassung 2018.
Bild : EGE Eulen

zum Vergrößern bitte auf Bild klicken

Die Jahreshauptversammlung des NABU Aachen-Land  vom 13.3.2020 um 18.00 Uhr

sowie der anschließende Vortrag

von Rita und PeterRobertz

fällt aus!!!!

Tod im Zaun  NSG Maria Theresia  Herzogenrath

 Foto: Hans Raida

Würselen,8.Januar 2020

Im dem vom NABU gepachteten Naturschutzgebiet Maria Theresia in Herzogenrath hatte sich ein Reh im Maschendrahtzaun stranguliert. Der NABU als Pächter und der dafür zuständige Jagdpächter wurden von einem Spaziergänger am 30.12. darauf hingewiesen. Noch heute am 3.1.2020  hängt das tote Reh im Zaun.  Das  scheint  das  Verständnis der Jäger  zu sein, die von sich behaupten sie seien  die einzigen staatlich geprüften Naturschützer und ihre  Hauptaufgabe sei die Hege.    Unsere Aufgabe  ist es jedenfalls nicht, den  Kadaver zu beseitigen.   Das NSG-Maria Theresia ist ein Gebiet auf dem die Offene  Landschaft erhalten bleiben soll, um die für diese Biotope typischen Tier und Pflanzenarten zu fördern und zu erhalten. Das ist aber nur erreichbar  durch Einsatz von Maschinen oder Ziegen und Schafen. Deswegen wurde in Abstimmung  von der unteren Naturschutzbehörde ein dauerhafter Schafzaun aufgestellt. Dieser Zaun ist von Rehen ohne Probleme überspringbar. Kleinere Tiere können durch die Maschen kriechen.  Leider hat  in der Bauphase  ein Reh  versucht durch den Zaun zu gelangen und sich  zwischen dem alten noch nicht abgebauten  und dem neuen Zaun stranguliert. War es durch einen Schuss oder einen Hund in Panik geraten? Das lässt sich leider nicht mehr klären. Wir erwarten von einem „hegenden“  Jagdpächter  aber, dass er einen Kadaver zeitnah  entsorgt.

Eike Lange

Nachts im Museum - Fledermäuse in der Zitadelle

Kennen Sie die Zitadelle bei Nacht? Während tagsüber hier ein reger Schul- und Museumsbetrieb herrscht, huschen ab Einbruch der Dunkelheit Fledermäuse um die Festungsmauern. Am 24. August 2019 stellen Arbeitskreis Fledermausschutz Aachen, Düren, Euskirchen (NABU/ BUND/ LNU) und das Museum Zitadelle ab 20 Uhr die faszinierenden Jäger der Nacht vor.

Die Zitadelle ist eines der wichtigsten Quartiere im Jülicher Land für die streng geschützten Tiere. Hunderte von Fledermäusen nutzen die alten Festungsmauern als Unterschlupf, denn die unterirdischen Gänge und Kasematten voller Spalten und Fugen bieten ein optimales Rückzugsgebiet für die scheuen Nachtjäger.

 

Wer die faszinierenden Kobolde der Nacht live erleben will, dem bietet sich die Fledermausnacht als familien- und kinderfreundliche Veranstaltung an.

Ab 20:30 Uhr bieten wir am 24. August jede halbe Stunde eine Führung zu den Lebensräumen in der Zitadelle an, bei der einzelne Arten und deren Lebensweise vorgestellt werden. Mit etwas Glück und einem Fledermausdetektor können die Tiere beim Ein- und Ausfliegen beobachtet werden. Im Rahmen des Projekts zur Erforschung der Fledermäuse in der Zitadelle führt der Arbeitskreis Fledermausschutz einen Lebendfang durch, bei dem einzelne Tiere aus nächster Nähe betrachtet werden können. Wer mehr über Fledermäuse erfahren möchte, kann sich an einen Infostand wenden, an dem den ganzen Abend Fledermausexperten Rede- und Antwort stehen.

Mit dabei ist auch der Deutsche Amateur Radio Club e.V. mit dem Bat-Detektor und der künstlichen Fledermaus, die es aufzuspüren gilt. Ein Kinderkreativprogramm, Führungen durch die Zitadelle sowie ein Imbissstand runden das Angebot ab.

Einlass ist um 20 Uhr, die erste Führung startet um 20.30 Uhr an der Bastion Salvator, gegenüber des Pädagogischen Zentrum (PZ) des Gymnasium Zitadelle, und dann halbstündlich. Die letzte Führung beginnt um 23:00 Uhr. Führung und Vorstellung am Netz dauern insgesamt ca. 1 Stunde. Bitte bringen Sie eine Taschenlampe und festes Schuhwerk mit.

Wir erheben keinen Eintritt. Vielmehr haben Sie die Möglichkeit Ihr Gefallen an den Aktionen frei nach dem Motto „Pay what you want!“ – „Zahl was Du willst!“ zu äußern und damit auch das Museum und den Arbeitskreis Fledermausschutz zu unterstützen.

Die Teilnehmerzahl pro Gruppe ist begrenzt, eine Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich. Besucher ohne Anmeldung können selbstverständlich die Zitadelle und Infostände besuchen, an einer Führung teilnehmen oder einen Imbiss einnehmen. Sie müssen aber auf einen freien Platz bei einer Führung warten und es könnte zu längeren Wartezeiten kommen.

Daher bitte unbedingt anmelden unter:

museum@juelich.de, cfischer@juelich.de oder 02461-937680

           

Apfelernte in Floverich 2016

Foto: Eike Lange
Foto: Eike Lange

13. September 2016: Der NABU Aachen-Land beginnt die diesjährige Apfelernte. Das Bild zeigt eine Aktion auf der Obstwiese der StädteRegion Aachen in Floverich, wo der Kreisverband Nistkästen für den Steinkauz betreut.

In den nächsten Tagen werden Ernteeinsätze in den NABUeigenen Streuobstwiesen "Am Galgenmorgen" und "Lürkener Stein" in der Nähe des Blausteinsees folgen. Hier beklagen die Naturschützer Verluste durch "Selbstbedienung" Unbefugter.


 

Peter Dzinga

* 31.1.1946   + 28.4.2016

 

Der Natur- und Umweltschutz im Raum Aachen hat einen großen Mitstreiter verloren.

 

 

Bürgerinitiative "Vorsicht Giftfässer"

 


Freizeitaktion Baesweiler 2016

Auch in den Sommerferien 2016 gab es eine Freizeitaktion in Baesweiler. Sie fand bereits zum vierten Mal in Folge im "Haus Setterich" statt, gesponsert von "Vivawest", einer der führenden Wohnungsanbieter in NRW, dessen Stiftung Projekte dieser Art unterstützt.

Erneut stand die Natur im Mittelpunkt. Einer der Höhepunkte war die Arbeit mit Jürgen Tillmann, einem NABU-Wolfsbotschafter, der neu zum Aktivenkreis unseres Kreisverbandes hinzugestoßen ist. Die spannenden Aktionen zum Wolf wurden von den Kindern mit Begeisterung aufgenommen. Weitere Entdeckungen zur Flora und Fauna waren auf einer Brachwiese möglich. Die Diplom-Geografin Monika Nelißen betreute hierbei die Kinder. Unterstützt wurden die beiden durch Karl Gluth und Eike Lange.

(wv) 

NABU-Ausstellung Nov-Dez 2014:                             Die Vögel des Vichtbach in Stolberg

Foto: Hans Schröder
Foto: Hans Schröder

Der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein veranstaltete im Rahmen der „Kupferstädter Weihnachtstage“ gemeinsam mit der Stadt Stolberg zum 26. Male die Ausstellung MEINE HEIMAT STOLBERG.

In diesem Jahr hatte man das Thema „Der Vichtbach – die Lebensader Stolbergs“ gewählt.

Der Heimat- und Geschichtsverein war an den NABU Aachen-Land mit der Bitte herangetreten, einen Ausstellungsbeitrag zu gestalten. Wir hatten zum Unterthema „Die Vögel des Vichtbaches“ einen Infostand eingerichtet. Dort wurden auf einer Tafel neun Vogelarten auf DIN-A3-Fotos vorgestellt. Ergänzend lief ein etwa 25 Minuten dauerndes Video mit den Gesängen oder Rufen der an der Vicht vorkommenden Arten.

Abgerundet wurden die NABU-Informationen durch einige Fotos und Montagen zum geplanten Hochwasserstaudamm an der Vicht, der Stolberg schützen soll. Hierzu gab es einen kurzen aufklärenden Text und die Bitte um Stellungnahme zu diesem Projekt.

 

 


Helmut Klinkenberg                                                 13.3.1924 - 11.9.2014

Der NABU Aachen-Land trauert um sein ehemaliges Gründungs- und Vorstandsmitglied.

Nachruf vom Ornithologischen Verein Aachen (OVA):


Ferienfreizeit 2014 in Baesweiler

Unsere Mitarbeiter Eike Lange und Hans Raida haben von Hans Schröder vorgefertigte Nistkästen mitgebracht und zusammen mit den Kindern in einer kleinen Werkstatt zusammengebaut. Diese hatten viel Spaß beim Bohren und Schrauben.

 

 

Außerdem haben sie mit Unterstützung durch Frau Nelißen ein „Insektenhotel“ gebaut.

 

 

Die Kästen sind am folgenden Tag im Bereich der Wohnsiedlung von VIVAWEST aufgehangen worden.

(wv)

 

 

 

Ferienfreizeit 2013 in Baesweiler

Auch 2014 hat die Wohnungsbaugesellschaft VIVAWEST zusammen mit dem NABU Aachen-Land eine Ferienfreizeit für Kinder aus Baesweiler veranstaltet. Die Leitung hatte wie im Vorjahr Monika Nelißen.

Aufhängen einer Nisthilfe
Aufhängen einer Nisthilfe

Es ist schon einige Zeit her, dass die Wohnungsbaugesellschaft VIVAWEST beim NABU Aachen-Land angefragt hat, ob wir eine Ferienfreizeit für Kinder aus Baesweiler unterstützen könnten. Das Angebot sollte unter dem Motto „Erlebnis Natur im Quartier“ stehen und unter anderem Naturbeobachtungen in der unmittelbaren Umgebung ihres Wohnortes möglich machen.

Das Projekt stand unter der Leitung von Monika Nelißen aus Aachen und fand vom 12. bis 16. August statt.

Beim Fangen von Wespen, Bienen, Hummeln, Spinnen, Heuschrecken und anderem Kleingetier waren die Kinder mit Begeisterung bei der Sache. Unsere NABU-Aktiven Karl Gluth, Eike Lange und Hans Raida haben bei der Bestimmung von Tieren und Pflanzen und bei der Beaufsichtigung der kleinen Forscher geholfen.

Am Abschlusstag gab es für alle Beteiligten ein von VIVAWEST spendiertes Büffet. Ein nachhaltiges Zeichen zur Erinnerung an die erlebnisreichen Tage setzte man durch das Aufhängen eines selbst gebastelten Nistkastens auf dem Gelände von „Haus Setterich“, der Begegnungsstätte für alle.

(wv)  

 

Verleihung der Schwalben-Plaketten in Konzen 2012

Foto: Aline Jansen
Foto: Aline Jansen

Am 22. September 2012 wurden durch den NABU Aachen-Land um 15 Uhr in Monschau-Konzen in der "Gaststätte Achim + Elke" die Plaketten "Schwalbenfreundliches Haus" verliehen.

Leider konnten an diesem Tag nur drei Bewerber aus Stolberg teilnehmen. Vier weitere aus Herzogenrath, Stolberg und Würselen waren ebenso verhindert wie drei aus der Südregion (einmal aus Kalterherberg und zweimal aus Simmerath).

Die Aktion soll 2013 fortgesetzt werden. 

(wv)

 

Siehe auch Presseschau

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.


Dr. Eike Lange führt den NABU Aachen-Land

Jahreshauptversammlung 2012

Wichtigste Tagesordnungspunkte der diesjährigen JHV am 10. Februar im Aachener „Hotel Buschhausen“ sind Wahlen gewesen. Diese haben einige Änderungen gebracht, vor allem weil zwei Vorstandsmitglieder von ihrem bisherigen Amt zurückgetreten waren.

 

Neuer Vorsitzender ist Dr. Eike Lange aus Würselen, Tierarzt im Ruhestand. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden hat die Mitgliederversammlung seinen Vorgänger Karl Gluth gewählt. Hermann Schmaldienst wird zukünftig die Kasse führen. Schriftführerin bleibt Rita Robertz. In den erweiterten Vorstand sind Ralf Evertz, Josef Lothmann, Josef Metzen und Doris Tomski berufen.

 

Weitere Wahlergebnisse:

Friedhelm Nießen, Hans Raida und Peter Robertz bilden den Beirat des NABU Aachen-Land.

Zu Kassenprüfern hat man Friedhelm Nießen und Manfred Victor bestimmt.

Für die Landesvertreterversammlung am 30. September 2012 stehen Doris Tomski, Rita Robertz, Peter Robertz, Karl Gluth, Josef Lothmann, Dr. Eike Lange und Ralf Evertz als Delegierte zur Verfügung. (wv)