Botulismusausbruch in Alsdorfer Gewässern

Schon in den letzten Wochen sind in den Gewässern im Alsdorfer Broichbachtal vier Trauerschwäne und etwa zehn Enten und Blässhühner der Seuche Botulismus zum Opfer gefallen. Presse und Lokalzeit haben darüber berichtet. Auch im Broicher Weiher schwammen zwei Kadaver.


Der zuständige Jagdpächter, der im Naturschutzgebiet Broicher Weiher jährlich 50 Enten schießt, weigerte sich die an einer Seuche verendeten Enten zu entsorgen, - auch auf die Gefahr hin, dass sich weitere Wasservögel infizieren und verenden. Das nennt dieser Jäger Hege. In der Kampagne gegen das neue Jagdgesetz haben die Jäger immer wieder auf ihre Verantwortung als Heger und Naturschützer hingewiesen. Der Besitzer dieses Gewässers, der Naturschutzbund Aachen-Land, darf die Drecksarbeit machen und der Jagdpächter darf ernten.


Es wäre verantwortungslos, wenn wir die toten Enten noch länger als Infektionsherd zur weiteren Verbreitung der Seuche im Wasser liegen ließen. Deswegen haben wir die Feuerwehr gebeten, uns zu helfen. Die Feuerwehr Alsdorf war sofort bereit, mit uns die Infektionsquelle zu beseitigen.

 

 

 

Waidmanns Heil

 

Dr. Eike Lange, 1. Vorsitzender des NABU Aachen-Land


Fotos: Eike Lange


siehe auch Presseschau

Titelphoto: Manfred Delpho

Letzte Aktualisierung:

21.Januar 2020

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