Graureiherbruten in der Ruhezone

von Wolfgang Voigt

 

Seitdem die Ruhezone 1982 fertiggestellt war, hat es immer Graureiher als gelegentliche Nahrungsgäste gegeben.

 

Mit Gründung und Entwicklung der Graureiher-Kolonie in einem Wäldchen am nahe gelegenen Alsdorfer Tierpark hat sich der Besuch durch die Großvögel verstärkt. Hier fischten sie oder gingen bei zugefrorenem Gewässer auf den Brachflächen des ausgedehnten Geländes auf Mäusejagd.

 

Seit etlichen Jahren sind auch Schlafgemeinschaften von mehreren Tieren in den Bäumen der Ruhezone festzustellen. Möglicherweise handelt es sich bei diesen Exemplaren um unverpaarte "Junggesellen", die in der Kolonie nicht geduldet werden. Erstmals ist dieses Phänomen im Februar 2002 zu beobachten (bis zu 14 Tiere). 

Brutpaar 2011 (Belegfoto: Armin Teichmann)
Brutpaar 2011 (Belegfoto: Armin Teichmann)

Im Jahre 2008 gab es Neuigkeiten: Ein Paar schien mit Nestbau beschäftigt zu sein. Nach kurzer Zeit gesellte sich ein zweites hinzu. 

Im Mai stellten Renate und Wolfgang Voigt drei Jungtiere in einem Horst fest, der andere kann zu diesem Zeitpunkt nicht eingesehen werden. Im Juni wird hier ein weiteres Jungtier sicher nachgewiesen.

 

Im Jahr 2009 wurden zunächst drei Paare gesehen, letztlich brüteten aber wiederum nur zwei. Es gab Nachwuchs: sicher zwei Jungtiere und in dem anderen Horst mindestens eins.

 

2010 wurden an den Vorjahreshorsten im März zunächst drei Exemplare beobachtet. Es verblieb ein Paar mit Nestbauaktivitäten. Eine offenbar begonnene Brut wurde kurz darauf abgebrochen.

Im April / Mai 2010 kam es zu einer Nilgans-Brut in einem Graureiher-Horst. Hier könnte ein Zusammenhang zur aufgegebenen Brut bestehen.

 

Im Jahr 2011 entdeckte Armin Teichmann zwei neue Horste in der Ruhezone. Ihm gelangen Fotonachweise zweier Brutpaare. Später wurden zwei Bruten von Karl Gluth und Wolfgang Voigt bestätigt.

 

Stand: 17. Dezember 2011

Letzte Aktualisierung:

12. DEZEMBER 2017

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