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Die erste Wiesenweihen-Brut

Die erste Wiesenweihen-Brut in unserer Region seit langer Zeit stellt Karl Gluth, Naturschutzbeauftragter des NABU Aachen -Land, im Jahre 1995 in einem Luzernefeld am Blausteinsee fest.

Nach Rücksprache mit Rheinbraun wird der vorgesehene Mähtermin verschoben. Am 14. Juli fliegen drei Jungvögel aus.

Der Aufmerksamkeit des Alsdorfer Naturschützers Helmut Meurer ist die Kenntnis von der zweiten Brut zu verdanken. Unser aktives Mitglied beobachtet im Juli 1999 im Grenzgebiet zum Kreis Düren in der Nähe des Mitsubishi-Werkes Wiesenweihen über der Feldflur.
Karl Gluth stellt daraufhin eine Brut in einem Feld mit Wintergerste fest und schaltet die Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (LÖBF) sowie die Biologische Station Düren ein.
Aufgrund der Bemühungen unseres Verbandes wird schließlich erreicht, dass das Brutgebiet bei der Ernte in einem Bereich von etwa 2.500 m2 durch den Landwirt nicht erfasst wird. Dieser bekommt für den Ernteausfall in der Sicherheitszone eine finanzielle Entschädigung vom Land Nordrhein-Westfalen.

Auch im Jahre 2000 kommt es in der Nähe zu einer erfolgreichen Brut, welche ebenfalls vom NABU Aachen-Land betreut wird. Wieder sind es wie in den Jahren zuvor drei Jungtiere.

Die geschilderten Fälle gehören zu den zahlreichen Aktivitäten des NABU Aachen-Land e.V. im Naturschutzbund Deutschland.

(Text: Wolfgang Voigt, aus dem Bild-Kalender "2001 - mit dem NABU durch das Jahr".)

Titelphoto: Manfred Delpho

Letzte Aktualisierung:

7.8. 2020

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