25 Jahre Naturschutz vor Ort - eine Chronik des NABU Aachen-Land (1976 bis 2001)

 

von Wolfgang Voigt

 

24.01.1976 Die Kreisgruppe Aachen-Düren im Deutschen Bund für Vogelschutz (DBV) wird in Alsdorf gegründet (15 Gründungsmitglieder). Den Vorsitz übernimmt Gerhard Moll. Sein Stellvertreter wird Dr. Heribert Schwarthoff, Kassierer Robert Dreling und Schriftführer Dr. Gerhard Erdtmann. Zu den sieben Beiratsmitgliedern gehören Karl Gluth (zugleich Leiter der Untergruppe Alsdorf) und Rolf Hennes, Leiter der Arbeitsgruppe Eulen. (Seit 1967 bestand in Alsdorf eine Vogelschutzgruppe. Am 15.3.1969 war die Gründung der Ortsgruppe Alsdorf im DBV.)
02.1976 Die Kreisgruppe hat 27 Mitglieder.
04.1976 In der Nähe des Alsdorfer Nordfriedhofs stellen Mitglieder des DBV eine massenhafte Vergiftung von Vögeln fest. In Zusammenarbeit mit der Polizei wird eine große Menge ausgestreuter Giftweizenkörner als Ursache entdeckt.
07.1976 Die DBV-Kreisgruppe Aachen-Düren führt an Schulen eine Werbe-Aktion durch.
30.09.1976 Im Broichbachtal entsteht unter der Regie der Kreisgruppe eine erste Eisvogelwand an einem Angelteich.
04.10.1976 Das Broichbachtal wird unterhalb Kloster Broich (Heilig-Geist-Gymnasium) verschüttet. Die DBV-Kreisgruppe protestiert.
11.1976 Die Kreisgruppe führt in der Eifel eine Wasseramsel-Zählung durch. 54 Zähler sind im Einsatz. Es werden 230 Exemplare erfasst.
12.11.1976 Vertreter der Kreisgruppe Aachen-Düren nehmen an der Anhörung zum Hambacher Forst teil. (DBV-Einwendungen wurden im Juni 1976 an den Regierungspräsidenten in Köln gerichtet.)
24.02.1977 Die DBV-Kreisgruppe stellt einen Antrag zur Pflege der Uferschwalben-Kolonie bei Broich.
25.02.1977 Die Mitgliederzahl ist auf 153 gestiegen.
19.03.1977 An das Erzbischöfliche Generalvikariat Aachen geht ein DBV-Aufruf zum Schleiereulen- und Turmfalken-Schutz. (Das Vikariat sagt die Unterstützung beim Wiedereröffnen der Kirchtürme zu.)
11.05.1977 In der Teverener Heide hat durch Jürgen und Wilfried Moll eine Amphibien- und Reptilien-Bestandsaufnahme stattgefunden. Gerhard Moll teilt das Ergebnis der Höheren Landschaftsbehörde beim Regierungspräsidenten in Köln mit (zehn Amphibien- und zwei Reptilien-Arten).
06.12.1977 Mitglieder der Kreisgruppe stellen in der Feldflur bei Würselen Vogelvergiftungen fest und schalten die Behörden ein.
13.12.1977 An diesem Tage wird von Josef Jossen auf der 360-Meter-Sohle der Grube Anna in Alsdorf mit einer behelfsmäßigen Kistenfalle ein Rotkehlchen eingefangen. Dieses ist wahrscheinlich mit einem Grubenwagen dorthin gelangt und hat seit Anfang Dezember sogar seinen Gesang untertage hören lassen.
1978 Die DBV-Kreisgruppe startet Nisthilfe-Aktionen für Steinkauz, Schleiereulen und Waldohreulen. Man bemüht sich um die Wiedereinbürgerung des Uhus. Zu den vom DBV initiierten Naturschutzmaßnahmen im Naturpark Nordeifel gehören 65 Wasseramsel-Kästen, die mit Regierungszuschüssen finanziert werden. Zu weiteren Aktivitäten zählen Anträge zum Schutz der Haubentaucher am Lucherberger See, der Rur-Aue bei Jülich-Barmen und des Waldes bei der KFA Jülich.
25.02.1978 Die DBV-Gruppe Aachen führt eine Vogelstimmenwanderung für Blinde durch.
24.11.1978 Rolf Hennes wird in den Jagdbeirat gewählt.
04.12.1978 DBV-Mitglieder stellen am Bergsenkungsgewässer “Sueren Pley” in Alsdorf etwa 100 Kraniche fest, die auf ihrem Zug eine Rast einlegen.
01.01.1979 Die Kreisgruppe Aachen-Düren soll aus organisatorischen Gründen aufgeteilt werden.
02.1979 DBV-Ausstellungen gibt es in Alsdorf, Eschweiler, Stolberg und Jülich.
14.02.1979 Die Teilgruppe Düren wird mit über 120 Mitgliedern selbständig.
21.02.1979 Die Kreisgruppe Aachen zählt 208 Mitglieder.
15.03.1979 In einem Antrag fordert die DBV-Kreisgruppe Aachen das Jagdverbot im Naturschutzgebiet Broichbachtal bei Noppenberg.
04.06.1979 Der DBV wendet sich gegen den Motorsegler-Flugplatz Simmerath.
05.07.1979 Die DBV-Kreisgruppe Aachen stellt einen Antrag auf Unterschutzstellung des Bettendorfer Senkungsgeländes.
15.10.1979 Karl Gluth und Gerhard Moll treffen sich mit Vertretern des Büros Hallmann / Roon zu einem Ortstermin beim Ausbau der Tageserholungsanlage (TEA) Broichbachtal in Alsdorf. Es geht um Optimierungen im Sinne des Naturschutzes. Die DBV-Vertreter können unter anderem durchsetzen, dass im Bereich der sogenannten Ruhezone weder Weg noch Brücke angelegt werden. Man einigt sich auf maximal drei Beobachtungsstände am Rande dieses Gebietes.
08.02.1980 Die Mitgliederzahl beträgt 264.
24.01.1981 Die DBV-Kreisgruppe ist auf 328 Mitglieder angewachsen.
01.1982 Die DBV-Kreisgruppe Aachen, der Ornithologische Verein Aachen und die Kreissparkasse Aachen geben einen Bildkalender über gefährdete Tiere im Aachener Raum heraus.Der Kalender, der in einer Stückzahl von 45.000 Exemplaren erscheint, enthält Farbaufnahmen von Eisvogel, Birkhuhn, Haubentaucher, Wasserralle, Rauhfußkauz, Krickente, Wasseramsel, Hirschkäfer, Plattbauch-Libelle, Hauhechel-Bläuling, Weinschwärmer, Haselmaus und Grasfrosch. Bildautoren sind Mitglieder beider Gruppen.
01.01.1982 Mit diesem Stichtag sind in der DBV-Kreisgruppe Aachen 462 Mitglieder.
18.01.1982 Gerhard Moll schreibt an das Forstamt Monschau: “Der Deutsche Bund für Vogelschutz setzt sich aufs entschiedenste für die Erhaltung des Jaspersberges als Waldfläche ein. Uns interessiert diese ehemalige Bergehalde nicht nur der reichhaltigen Vogelwelt wegen (u.a. regelmäßige Bruten der auf der ‚Roten Liste’ stehenden Turteltaube) sondern auch ganz besonders wegen ihrer allgemeinen hohen ökologischen Funktion.”
20.01.1982 Am Alsdorfer Gymnasium wird auf Anregung von Gerhard Moll die “Gruppe Broichbachtal” gegründet. Die Biologie-Lehrer Karlheinz Schuster und Wolfgang Voigt leiten die Gruppe, die eng mit dem DBV zusammenarbeiten wird. Die anfängliche Hauptaufgabe ist die Betreuung der Ruhezone in der TEA Broichbachtal.
04.1982 Gerhard Moll erstellt ein ornithologisches Gutachten zum Jaspersberg in Alsdorf für das Büro für Landschaftsplanung H.W. Hallmann.
22.05.1982 Der DBV veranstaltet unter der Leitung von Gerhard Moll eine Exkursion zum Jaspersberg, um Mitbürgern die Gelegenheit zu geben, die ehemalige Halde aus eigener Anschauung kennenzulernen. Nahezu 50 Teilnehmer werden gezählt.
30.06.1982 Gerhard Moll hat einen Ortstermin an der Broicher Uferschwalben-Kolonie. Er berät vor Ort mit dem Besitzer Körfer und Amtmann Weris über die Zukunft der Steilwand. Es wird verabredet, dass zum Erhalt ein Zaun gezogen werden soll. Der DBV, der die Kolonie für 5 DM pro Jahr anpachten wird, soll die Pflanzung von Sträuchern übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich noch 52 Brutröhren in der Wand.
17.07.1982 Es erfolgt die Anpachtung der Uferschwalben-Kolonie bei der Broicher Siedlung.
08.1982 Der DBV führt erneut eine Exkursion zum von Abtragung bedrohten Jaspersberg durch. Diesmal sind es exakt 50 Teilnehmer, die sich von Gerhard Moll über die ökologische Bedeutung dieses Lebensraumes aus zweiter Hand informieren.
04.12.1982 Der DBV führt eine Hecken-Pflanzaktion an der Uferschwalben-Kolonie durch.
01.01.1983 Die DBV-Kreisgruppe Aachen erreicht einen Höchststand mit 527 Mitgliedern.
18.05.1983 Im Rathaus der Stadt Alsdorf findet eine Besprechung zur Umgestaltung des Kellersberger Weihers statt. Seitens der Stadt sind der Technische Beigeordnete Meierjohann sowie vom Bauamt die Herren Heinrichs und Kästner vertreten. Daneben diskutieren die Herren Hainichen und Mansfeld vom Sportfischerverein sowie Gerhard Moll vom DBV mit Planer Heinz-Willi Hallmann. Dies sind die ersten Ergebnisse der Beratung: Das Angeln am Alsdorfer Weiher soll eingeschränkt werden. Aus den jetzigen zwei Anzuchtteichen soll ein Angelteich werden. Der "Hundeweiher" wird Anzuchtteich mit einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 1,50 Meter. Dort soll es keinen Uferweg geben. Die Insel wird halbiert, wodurch eine neue kleinere entsteht. Zur Kellersberger Mühle hin soll ein Schlickbereich, am Ostende eine Schilfzone entstehen. Der Broichbach soll am Weiher vorbeigeführt werden. (nach Notizen im Moll-Tagebuch, Nr. 39)
09.06.1983 Drei flügge Eisvogel-Junge werden an der künstlichen Nistwand in der Ruhezone der TEA Broichbachtal beobachtet. Es ist nach Jahrzehnten die erste nachgewiesene Brut im Nordkreis. Von dieser Alsdorfer Brutstätte her breiten sich in der Folgezeit die Eisvögel in das Broichbach-, Wurm- und Indetal aus.
30.06.1983 Robert Dreling, Karl Gluth, Rolf Hennes, Helmut Klinkenberg und Hans Raida treffen sich bei Gerhard Moll, um die DBV-Stellungnahme zum Landschaftsplan II zu verfassen.
21.07.1983 Rolf Hennes schließt die Arbeiten an der gemeinsamen Stellungnahme von DBV und BUND zum Landschaftsplan II (Baesweiler - Alsdorf - Merkstein) ab.
18.11.1983 An der gepachteten Uferschwalben-Kolonie bei Broich werden Pflegemaßnahmen durchgeführt.
22.11.1983 Im Aachener Kreishaus wird Gerhard Moll das Bundesverdienstkreuz verliehen.
1984 Robert Dreling und Otto Hirtz führen im Kalksteinbruch südwestlich des Aachener Stadtteils Hahn für den DBV Biotopkartierungen durch. Die Naturschutzgruppe bemüht sich um die Übernahme der Abgrabungsfläche.
1985 Unter Mitarbeit von Robert Dreling, Otto Hirtz und Wilhelm Lemmen führt Wolfgang Voigt im Hahner Steinbruch Pflanzenkartierungen durch, die sich bis 1987 hinziehen.
26.02.1985 Gerhard Moll hat einen Ortstermin mit dem Alsdorfer Ausschuss für Stadtplanung und Stadtgestaltung am künftigen Vogelschutzgebiet "Broicher Busch". Anschließend erläutert er den DBV-Antrag im Rathaus. Alle drei Fraktionen stimmen zu.
20.06.1985 Der Alsdorfer Ausschuss für Stadtplanung und -gestaltung beschließt, Bürgern und Schulen kostenlos Kletterpflanzen zur Fassadenbegrünung bereitzustellen. Die Anregung hierzu ist von den Natur- bzw. Umweltschutzverbänden DBV und BUND gekommen. Die Aktion startet im Jahre 1986.
09.08.1985 Helmut Meurer legt eine umfangreiche Liste zum Naturschutz in Alsdorf vor.
21.10.1985 Gerhard Moll schickt einen Antrag an Oberstadtdirektor Dr. Berger in Aachen, in dem der DBV den Wunsch äußert, die ehemalige Deponie in Niederbardenberg (Maria Theresia) für den Naturschutz anzupachten.
13.10.1985 In der ehemaligen Kiesgrube “Euchener Heid” findet ein Ortstermin Alsdorfer Naturschützer statt. Karl Gluth, Helmut Meurer, Gerhard Moll, Hermann Schmaldienst und Wolfgang Voigt beraten über Renaturierungsmaßnahmen. Mit dabei ein Schülermitarbeiter der Gruppe Broichbachtal, Hartmut Fehr.
11.1985 Der DBV legt im Rückhaltebecken Warden zwei flache Laichgewässer für Kreuzkröten an. Verantwortlich sind Karl Gluth und Helmut Meurer.
28.02.1986 Die Mitgliederzahl beträgt 540.
26.04.1986 Helmut Meurer (BUND) und Karl Gluth (DBV) fordern in einem gemeinsamen Schreiben an die Untere Landschaftsbehörde die Aufnahme der Renaturierung der Bäche in den Landschaftsplan I.
01.10.1986 Der stillgelegte Kalksteinbruch südwestlich des Aachener Stadtteils Hahn geht in das Eigentum der DBV-Kreisgruppe über. Betreiber ist die Firma Kalkwerke Thelen (Eigentümer: Rheinische Kalksteinwerke GmbH, Wülfrath) gewesen. Bis zur Stillegung am 1. Oktober 1979 sind auf einer Fläche von 4,34 Hektar insgesamt 1,5 Millionen Tonnen Kalkstein abgebaut worden. Bei Eigentumswechsel beträgt die Abgrabungsfläche insgesamt 6,7 Hektar. Um den Erwerb des Steinbruchs für den Naturschutz hat sich Robert Dreling besonders verdient gemacht.
17.12.1986 Der DBV führt Vogelschutz-Maßnahmen auf dem Grundstück Bey in Broichweiden durch. Die bestehende Obstwiese wird durch Pflanzung von Hochstämmen und die Anlage einer Hecke im Interesse des Vogelschutzes optimiert.
28.03.1987 Es geht um die Gründung eines Lokal-Radios. DBV-Vertreter bei der Gründungsversammlung des Lokalen Rundfunks im Aachener Kreishaus sind Dr. Manfred Bierganz aus Stolberg und Dr. Wolfgang Vorbrüggen aus Aachen.
23.05.1987 In einer Presseerklärung wenden sich Helmut Meurer und Ralf Rombach vom DBV gegen das in Alsdorf geplante Rückhaltebecken im Erlenbruchwald zwischen Broicher Weiher und Altem Bahndamm.
10.11.1987 Gerhard Moll hat eine erste Besprechung mit Herbert Fleu. Es geht um den Vorschlag, einen DBV-Stadtverband Aachen zu gründen.
31.01.1988 Karl Gluth stellt im Namen des DBV einen Antrag auf Renaturierung des Broichbaches an den Regierungspräsidenten in Köln. Es werden für die einzelnen Abschnitte zwischen der Quelle (in Linden-Neusen) und der Mündung (in Herzogenrath) detaillierte Vorschläge unterbreitet.
06.02.1988 Hardy Gluth, Karl Gluth und Wolfgang Voigt führen Messungen zur Wasserführung des Broichbaches durch. Die Mess-Stellen liegen unterhalb der alten Kläranlage Broich in Alsdorf und oberhalb des Einlaufs in das Absetzbecken am RHB Herzogenrath. Es wird der Mittelwert aus jeweils zehn Messungen ermittelt. Bei Schauerwetter werden in Alsdorf 0,04158 m3/sec festgestellt. Der Wert in Herzogenrath beträgt 0,477 m3/sec. Für diesen Bereich gibt der Wasserverband 5 m3/sec als “Normalzulauf” an.
01.07.1988 Der DBV-Stadtverband Aachen wird gegründet. 36 Personen sind bei der Gründungsversammlung anwesend. Bei sechs Gegenstimmen wird Claus Mayr zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Zweiter Vorsitzender wird Hans-Georg Bommer. (Quelle: MOLL-Tagebuch Nr. 51)
05.08.1988 Der Erste Vorsitzende der Kreisgruppe Aachen im DBV, Gerhard Moll, lädt zu einer Vorstandssitzung am 26. August 1988 im Hotel Buschhausen ein. "Einziger Tagesordnungspunkt: Anteilmäßige Aufteilung des Kassenbestandes auf die weiterbestehende DBV-Kreisgruppe Aachen und den neuen Stadtverband Aachen, soweit dessen Mitglieder bisher der Kreisgruppe angehörten."
27.01.1989 Der Vorsitz geht von Gerhard Moll an Wolfgang Voigt über. Zum ersten Vorstand der Nach-Moll-Ära gehören ferner Martin May, Karl Gluth, Dr. Helmut Klußmann, Karl Giesen sowie Rita und Peter Robertz. Wegen der Stadtverband-Gründung lautet der vorläufige Name: DBV-Kreisgruppe Aachen-Land. Erstmalig wird ein Beirat aus sieben Mitgliedern bestimmt, der dem Vorstand in wichtigen Fragen zur Seite stehen soll. Seine Mitglieder sollen gleichzeitig in den jeweiligen Städten des Kreisgebietes Ansprechpartner in Sachen Naturschutz sein. Es sind dies: Dr. Udo Bick, Hildegard Krebs-May, Toni Lorenz, Hans Raida, Ralf Rombach, Jakob Schütten und Ursula Wawra.
10.02.1989 Der neue Vorstand beschließt, dass man vom Image eines reinen Vogelschutzclubs mehr zu dem eines Naturschutzverbandes kommen will.
24.02.1989 Gerhard Moll wird im Aachener Hotel Buschhausen Ehrenvorsitzender des DBV Aachen-Land. Wolfgang Voigt überreicht Urkunde und Blumenstrauß.
28.02.1989 Die DBV-Kreisgruppe Aachen-Land hat 333 Mitglieder.
04.04.1989 Gerhard Moll erreicht, dass die angelaufene Baumfällaktion im Bereich der sich entwickelnden Graureiher-Kolonie beim Alsdorfer Tierpark gestoppt wird.
05.04.1989 Peter und Rita Robertz nehmen in Köln an einer Tagung über wirksamere Medienarbeit des DBV teil.
14.04.1989 Antrag auf Unterschutzstellung des Graureiher-Brutgebietes in Alsdorf-Ofden
22.05.1989 Die Gruppe Broichbachtal startet eine erstmals flächendeckende Mehlschwalbenzählung im Alsdorfer Stadtgebiet für den DBV. Sie wird 1990 und 1991 wiederholt.
23.06.1989 Die Informationen mit Programm für alle Mitglieder erscheinen erstmals in neuem Layout: "Ihr Naturschutzverband informiert: Kreisgruppe Aachen-Land".
10.08.1989 Der Alsdorfer Ausschuss für Stadtplanung und Stadtgestaltung folgt dem DBV-Antrag auf Ausweisung der Graureiherkolonie als Naturdenkmal. Die Stadt will den Fichtenbestand zwischen Wildschwein- und Rotwildgehege nicht mehr wirtschaftlich nutzen.
04.09.1989 Die Stadt Stolberg teilt mit, dass der Pachtvertrag für das Grundstück an der Sebastianusstraße vorzeitig zum 31.12.1989 seine Gültigkeit verlieren wird. Er soll durch einen Patenschaftsvertrag ersetzt werden.
06.10.1989 Der Vorstand beschließt, die Programme zukünftig auf Recycling-Papier zu drucken. Auch das neue Briefpapier sowie die Briefumschläge sollen aus Umweltschutzpapier bestehen.
04.11.1989 Aktive des DBV unterstützen den Stolberger Arbeitskreis Amphibien- und Reptilienschutz bei einer Pflegemaßnahme im NSG Schlangenberg. Es werden junge Kiefern entfernt. Eine Woche darauf wird die Aktion wiederholt.
12.10.1989 Hartmut Fehr übernimmt die MOLL-Tagebücher 1952 bis 1988, um sie auszuwerten und eine Avifauna zu schreiben.
04.12.1989 Robert Dreling und Otto Hirtz erhalten das Bundesverdienstkreuz.
08.12.1989 Neuer Name: DBV-Kreisverband Aachen-Land
01.01.1990 Übernahme einer Patenschaft für eine Fläche nördlich der Sebastianusstraße in Stolberg
16.02.1990 Die Mitgliederversammlung beschließt im Aachener Hotel Buschhausen einstimmig, den Antrag auf Eintragung ins Vereinsregister zu stellen.
04.06.1990 Der DBV Aachen-Land stellt an die Stadt Alsdorf einen Antrag zur Entwicklung einer Konzeption “Industrie und Gewerbe - Einbindung in die Umwelt”. Dieser lehnt sich an einen Konzeptionsentwurf der DBV-Kreisgruppe Wesel an.
Sep 1990 Erstellung einer Wanderausstellung "Lebensraum Streuobstwiesen" (sechs Tafeln mit Fotos und Texten) , die am 7.10. Premiere hat - beim AVES-Umwelt-Wochenende im belgischen Montenau
08.03.1991 Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Eschweiler unter dem Namen: Kreisverband Aachen-Land e.V. im Naturschutzbund Deutschland (ehemals Deutscher Bund für Vogelschutz)
15.03.1991 EXKURSiONEN (eine Schriftenreihe des Kreisverbandes) erscheint erstmalig. In ihr werden fortan Informationen zu ausgewählten Exkursionen an die Teilnehmer weitergegeben. Die Redaktionsleitung hat Wolfgang Voigt.
17.04.1991 Die Alsdorfer Bürgerinitiative “Vorsicht Giftfässer” wird auf einer Gründungsversammlung im Stadtteil Broicher Siedlung gegründet.
21.05.1991 Auf der Hauptversammlung der "Alsdorfer Bürgerinitiative Vorsicht Giftfässer" wird Peter Dzinga zum Vorsitzenden gewählt. Der Naturschutzbund unterstützt die Initiative. Wolfgang Voigt vom NABU wird als Berater in den Vorstand gewählt.
07.1991 Erstveröffentlichung des Faltblattes “Umweltschutz und Schule” das die Gruppe Broichbachtal vom Alsdorfer Gymnasium zusammen mit dem NABU entwickelt hat
10.07.1991 Verleihung des Rheinland-Talers an den Ehrenvorsitzenden Gerhard Moll
08.09.1991 In der Tageserholungsanlage am Alsdorfer Weiher ist im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt das Europadorf aufgebaut. Der NABU ist mit einem Informationsstand zu Streuobstwiesen und Nistkästen vertreten.
17.09.1991 Der Alsdorfer Bau-, Planungs- und Umweltausschuss beauftragt die Verwaltung, die schon seit Jahren praktizierte Nistkastenaktion auf städtischen Friedhöfen in Zusammenarbeit mit dem NABU fortzuführen.
06.04.1992 NRW-Umweltminister Klaus Matthiesen stellt in Eschweiler das Naturschutzprogramm “Aachener Revier” vor. Der Einladung zu dieser Veranstaltung folgen seitens des NABU Aachen-Land Werner Geselle, Karl Gluth, Rita und Peter Robertz sowie Wolfgang Voigt.
04.05.1992 Der NABU Aachen-Land beantragt den Aufkauf der ehemaligen Kiesgrube am Broicher Bend durch den Kreis Aachen.
11.07.1992 In der Kreis-Berufsschule Eschweiler findet der siebenstündige "§ 29-Workshop im Kreis Aachen" statt. Eckhard Karden und Wolfgang Voigt, die Vorsitzenden vom BUND bzw. Naturschutzbund haben hierzu eingeladen. In der gut besuchten Veranstaltung einigt man sich unter anderem auf gemeinsame Stellungnahmen bei besonders wichtigen Verfahren.
09.1992 Im Broichbachtal in Alsdorf sterben über 200 Stock- und Krickenten an Butolismus. Der NABU schaltet die Behörden ein und startet eine Aufklärungskampagne.
12.1992 Mitglieder des NABU installieren auf den Alsdorfer Friedhöfen insgesamt 70 Nistkästen, die bei der Stadt beantragt worden sind.
30.01.1993 Im Naturschutzgebiet “Unteres Broichbachtal” (Bereich Krähenwald) findet ein gemeinsamer Arbeitseinsatz von NABU, BUND und Unterer Landschaftsbehörde statt. Unter anderem wird in einer Wiese mit Baggereinsatz ein flacher, ausgedehnter Tümpel angelegt.
27.06.1993 Gemeinsame Stellungnahme von BUND, LNU und Naturschutzbund gegen die Müllverbrennungsanlage Weisweiler
17.09.1993 Peter Robertz, bisheriger Medienreferent, scheidet aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Vorsitzender Wolfgang Voigt dankt ihm auf der Jahreshauptversammlung für die langjährige Mitarbeit im Vorstand.
27.09.1993 In der Alsdorfer Stadthalle beginnt der Erörterungstermin zur Müllverbrennungsanlage Weisweiler. Die Verhandlung dauert bis zum 6. Oktober. Für den NABU sind Wolfgang Deuster, Karl Gluth, Martin May, Rita und Peter Robertz sowie Wolfgang Voigt dabei.
Okt 1993 In diesem Monat fällt der Eschweiler Bergwerksverein mit Genehmigung vom Kreis Aachen in Alsdorf-Neuweiler die Pappeln, auf denen sich seit mehreren Jahren eine Saatkrähen-Kolonie (1993: 28 Nester) entwickelt hat. Bereits 1990 hat unser Verband den Antrag auf Unterschutzstellung gestellt. Im Jahre 1991 hat die Kreisverwaltung hierzu mitgeteilt, dass der bestehende Schutz ausreiche und ein Fällen der Bäume nicht zu befürchten sei. Umso überraschender kommt in diesem Jahr die Entscheidung des Kreises. Unsere intensiven Bemühungen um Rücknahme der Genehmigung werden ignoriert. Die an sich gute Zusammenarbeit zwischen unserem Verband und der Unteren Landschaftsbehörde wird hierdurch stark belastet.
08.10.1993 In Vertretung des verhinderten NABU-Präsidenten Jochen Flasbarth überreicht Volkhard Wille vom Landesverband unserem Ehrenvorsitzenden Gerhard Moll die Goldene Ehrennadel des Bundesverbandes im Aachener Hotel Buschhausen.
23.10.1993 Die AACHENER VOLKSZEITUNG berichtet über die Pappelfällung auf Anna 3 in Alsdorf-Neuweiler. Dort sind seit 1987 Saatkrähen in einer Kolonie angesiedelt. Karl Gluth vom NABU übt heftig Kritik an der Kreisveraltung, weil sie die Genehmigung erteilt hat. Auf einen Antrag des damaligen DBV vom Mai 1990 auf Unterschutzstellung hat man 14 Monate später (1991) folgendes mitgeteilt: “Derzeit ist meines Erachtens die Ausweisung als geschützter Bestandteil unter der Nr. 2.4-58 ein ausreichender Schutz für den Pappelbestand mit darin nistenden Saatkrähen.” (Hans Graf von der Unteren Landschaftsbehörde, der im Oktober 1993 in einem Brief an den NABU-Vorsitzenden Wolfgang Voigt mitteilt: “Die Saatkrähenkolonie ist mir erst seit diesem Jahr bekannt.”)
02.11.1993 Am Braunkohle-Kraftwerk Weisweiler wird von unserem Verband in Zusammenarbeit mit dem RWE ein Wanderfalkenkasten installiert.
05.11.1993 Karl Gluth und Wolfgang Voigt halten im Aachener Hotel Buschhausen den Diavortrag "Der Bergbau geht - kommt die Natur wieder?".
07.12.1993 Die NABU-Ortsgruppe Alsdorf, die 1994 auf 25 Jahre aktive Naturschutzarbeit in der ehemaligen Bergbaustadt zurückblicken kann, stellt einen Antrag auf Übernahme einer Patenschaft für die sogenannte Ruhezone an der Tageserholungsanlage Broichbachtal.
29.12.1993 Der Broichbach färbt sich zwischen Alsdorf und Herzogenrath weiß. Karl Gluth vom NABU Aachen-Land schaltet die Behörden ein. Ursache ist ein verunglückter niederländischer Tankwagen auf der A 44, aus dem Sahne ausläuft. Den Behörden ist bisher nicht bekannt gewesen, dass Oberflächenwasser der Autobahn in den Alsdorfer Siefenbach gelangen kann. Dort allein misst Gluth eine Sahneschicht von 30 Zentimetern.
21.01.1994 Antrag auf Angelverbot an der Wurm (niederländisch und deutsch)
23.01.1994 Peter Dzinga von der Alsdorfer Bürgerinitiative “Vorsicht Giftfässer” und Wolfgang Voigt leiten eine NABU-Exkursion rund um die Giftmülldeponie Alsdorf-Blumenrath. Trotz des ausgesprochen schlechten Wetters kommen immerhin 25 Teilnehmer. Im Anschluss gibt es in einer Mariadorfer Kneipe bei heißen Getränken die Gelegenheit, mit Mitgliedern der Initiative zu diskutieren.
01.03.1994 Der Alsdorfer Bau-, Planungs- und Umweltausschuss überträgt einstimmig der NABU-Ortsgruppe die Patenschaft für die Ruhezone an der Tageserholungsanlage hinter dem Alsdorfer Weiher. Am 21. März unterschreiben Gerhard Moll und Wolfgang Voigt im Rathaus der Stadt Alsdorf die Patenschaftsurkunde.
13.03.1994 Karl Gluth, Günter Venohr und Wolfgang Voigt nehmen an der NABU-Vertreterversammlung in Krefeld teil, bei der u.a. eine Resolution gegen den Braunkohletagebau Garzweiler II mit großer Mehrheit beschlossen wird.
28.05.1994 Im Siedlerheim Broicher Siedlung feiert die Bürgerinitiative “Vorsicht Giftfässer” ein Fest. Als einziger Naturschutzverband nimmt der NABU Aachen-Land die Gelegenheit zur Öffentlichkeitsarbeit wahr. Landrat Walter Meyer informiert sich in der Ausstellung ausführlich über Streuobstwiesen und sagt persönlichen Einsatz zu dieser Problematik im Kreisgebiet zu. Später wird das Obstwiesen-Programm des Kreises intensiviert und 1997 gibt es sogar ein erstes Obstwiesenfest zusammen mit der Stadt Aachen.
22.10.1994 Aktive des NABU Aachen-Land unterstützen an diesem Tag Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, welche der Kreis Aachen im Naturschutzgebiet "Mittleres Broichbachtal" durchführt.
24.11.1994 Treffen von Herzogenrather Angelsportlern mit Vertretern der AG Wurmtal und des NABU Aachen-Land im Vereinsheim an den Nievelsteiner Sandwerken: Die Diskussion steht unter der Leitung des Fischereidezernenten bei der Bezirksregierung Köln, Herrn Dr. Melin. Die Naturschutzseite bleibt bei ihrem Standpunkt: Angeln an der Wurm darf nicht erlaubt werden.
10.12.1994 Wolfgang Voigt führt ein Tonband-Interview mit Gerhard Moll über die Geschichte des DBV in Alsdorf
22.12.1994 Der Kreistag wählt den neuen Landschaftsbeirat. Vom NABU Aachen-Land sind dabei: Karl Gluth (Stellvertreterin: Hildegard Krebs-May) und Hans Raida (Stellvertreter: Wolfgang Voigt).
 

01.01.1995

 

 

 

 

 

 

 

08.01.1995 

 

 

Der Kaufvertrag "Broicher Weiher" wird rechtskräftig, nachdem bereits am 6. Dezember 1994 die Familie Mertens von der Broicher Mühle ihre Unterschriften unter den Kaufvertrag gesetzt haben. Bei einer Eigenbeteiligung des NABU Aachen-Land in Höhe von 30.000 DM hat die Nordrhein-Westfalen-Stiftung den Hauptanteil der Kosten übernommen. Weitere Mittel stammen aus dem "Naturschutz-Programm Aachener Revier".

 

 

Wir zeichnen unsere erste Bürgerradio-Sendung unter dem Titel "Der NABU-Kreisverband Aachen-Land stellt sich vor" im Aachener Stadtteil Horbach auf. Im Studio sind neben Charly als Moderator die NABU-Aktiven Hildegard Krebs-May, Wolfgang Deuster, Karl Gluth, Martin May und Wolfgang Voigt. Am 13. Februar ist es dann soweit: der NABU Aachen-Land ist zwischen 18 und 19 Uhr über ANTENNE AC "on air".
11.02.1995 Am neu erworbenen Grundstück im Bereich des Broicher Weihers treffen sich 21 aktive Mitglieder des NABU zu einem Arbeitseinsatz. Es wird Anglermüll vergangener Tage eingesammelt. Knapp 20 Müllsäcke kommen zusammen (häufigster Müllartikel: leere Fischkonservendosen). Außerdem wird in Absprache mit der Unteren Landschaftsbehörde ein Sperrzaun errichtet.
03.03.1995 Karl Giesen teilt seinen Rücktritt vom Amt des 2. Kassierers mit. Gleichzeitig ist dadurch die Mitgliederverwaltung verwaist.
04.03.1995 Aktive des NABU und Vertreter der Kreisverwaltung pflanzen in Alsdorf 300 Weißdorn-, Schlehen-, Wildrosen und Hartriegel-Sträucher, die vor allem das Südufer des Broicher Weihers und den Damm an der Aue unzugänglich machen sollen. In der Weiherbucht werden Weidenstecklinge gesetzt, die später als Kopfbäume gepflegt werden sollen.
03.04.1995 Karl Gluth wird stellvertretendes Mitglied im Landschaftsbeirat bei der Bezirksregierung Köln.
10.04.1995 Karl Gluth nimmt in Würselen Kontakt zu Landesumweltminister Klaus Matthiesen auf. Er trägt die Probleme "Angeln im Wurmtal" und "Reiten im Broichbachtal" vor und überreicht entsprechende Unterlagen.
29.04.1995 Der NABU Aachen-Land führt an diesem Tag ein "Obstblütenfest" im Jugendheim in Stolberg-Venwegen durch.
07.1995 Erstmalig kommt es in Alsdorf zur Zusammenarbeit von NABU und Jugendgericht. Werner Geselle und Karl Gluth leiten ein Projekt in der Alten Dorfschule in Ofden, bei dem straffällig gewordene Jugendliche Nistkästen bauen. Jugendgerichtshelfer Michael Raida hat hierzu den Anstoß gegeben. Über die Aktionen berichtet das Westdeutsche Fernsehen des WDR am 9. September.
06.10.1995 Auf der Jahreshauptversammlung werden Ergänzungswahlen durchgeführt: Dr. Ursula Braun-Sprakties übernimmt das Amt der Medienreferentin, und Helmut Sang wird sich zukünftig als 2. Kassierer auch um die Datenverarbeitung kümmern.
08.12.1995 Vertreter der BUND- und NABU-Kreisgruppen Aachen-Land und Aachen-Stadt sowie des Ornithologischen Vereins Aachen und des Arbeitskreis Naturschutz treffen sich mit Krüger von Marvick von der Bezirksregierung Köln. Anlass des Treffens ist der Austausch über den möglichen Erwerb des ehemaligen Camp Astrid im Probsteier Wald durch die Naturschutzgruppen im Aachener Raum.
12.10.1995 Rita Robertz schlägt im Namen des NABU-Kreisverbandes Aachen-Land folgende Gebiete im Bereich Stolberg für den Ankauf im Rahmen des Naturschutzprogramms “Aachener Revier” vor: Wiesen- und Haldengelände am Breinigerberg, Lehmsief nördlich Gut Schwarzenbruch, Obstwiese im Dorffer Feld sowie Tiefenbach- und Flachsbachtal.
12.12.1995 Der Landschaftsverband Rheinland überreicht unserem Naturschutz-Referenten Karl Gluth in der Alsdorfer Burg den Rheinlandtaler. Nach unserem Ehrenvorsitzenden Gerhard Moll ist er erst der zweite Naturschützer, der diese Auszeichnung erhält.
17.01.1996 Karl Gluth und Wolfgang Voigt schreiben wegen der ausbleibenden Renaturierungsmaßnahmen im Nordkreis Aachen an Landesumwelt-Ministerin Bärbel Höhn.
24.01.1996 Uschi Braun-Sprakties, Karl Gluth, Günter Venohr und Wolfgang Voigt haben eine Besprechung mit Vertretern der Stadt Aachen zur Anpachtung der ehemaligen Mülldeponie Maria Theresia in Herzogenrath.
15.03.1996 Vorsitzender Wolfgang Voigt bedankt sich auf der Monatsversammlung bei dem langjährigen Vorstandsmitglied Helmut Klußmann mit einem Buchgeschenk für dessen Mitarbeit.
09.04.1996 Peter Dzinga und Wolfgang Voigt setzen eine Idee von Uschi Braun-Sprakties und einen entsprechenden Vorstandsbeschluss um: Entwurf und Druck von Visitenkarten für alle Vorstandsmitglieder.
03.05.1996 Die Preisträger im Umweltwettbewerb des Landrates werden in Mützenich ausgezeichnet. Landrat Carl Meulenbergh überreicht Karl Gluth den 3. Preis für die Wiederansiedlung des Eisvogels. Wolfgang Voigt nimmt den 2. Preis für die langjährige Arbeit mit der Gruppe Broichbachtal vom Alsdorfer Gymnasium entgegen. Der 1. Preis geht an die "Vennfreunde jung und alt" aus Monschau und Simmerath.
14.05.1996 Erstmals weist das Westdeutsche Fernsehen (West 3) in seinem Veranstaltungskalender auf eine Exkursion des NABU Aachen-Land hin. Es ist dies die Nachtigallen-Wanderung, die wir am 15. Mai zusammen mit dem NABU Düren geplant haben.
01.08.1996 Herbert Theißen vom Umweltamt des Kreises Aachen fragt an, ob wir für Informationsveranstaltungen der Kreisbehörde zur Aktion "Obstwiesenbörse im Kreis Aachen" unsere Ausstellung "Lebensraum Streuobstwiese" zur Verfügung stellen könnten. Wolfgang Voigt sagt zu und schickt zusätzliches Informationsmaterial des NABU nach Aachen.
24.08.1996 Seminar des NABU Aachen-Land im Hotel "Zur Post" in Simmerath: Es geht um den Landschaftsplan Monschau und um die Meldung von FFH-Biotopen an das Landesbüro der Naturschutzverbände. An der etwa fünfstündigen Sitzung nehmen teil: Dr. Udo Bick, Dr. Ursula Braun-Sprakties, Karl Gluth, Reiner Leusch, Toni Lorenz, Martin May, Hildegard Krebs-May, Rita Robertz, Helmut Sang, Günter Venohr, Wolfgang Voigt und Ursula Wawra.
08.12.1996 Wolfgang Voigt stellt für den NABU Aachen-Land bei der Stadt Aachen, den Antrag auf Nutzung von Räumlichkeiten im Gut Komerich als Vortrags-, Besprechungs-, Archiv- und Lagerräume. Außerdem wird “die Einrichtung der für den Raum Aachen dringend erforderlichen Biologischen Station an dieser Stelle” angeregt.
13.12.1996 Darauf hat der NABU Aachen-Land lange warten müssen: Erster (vorerst noch inoffizieller) Spatenstich zur Renaturierung des Broichbaches zwischen Broicher Weiher und Broicher Bend. Zunächst wird mit Baggereinsatz ein neuer Weg entlang der Alten Kläranlage geschaffen, weil der vorhandene durch die Bachverlegung wegfallen wird. (Am 15. Januar 1997 vollzieht Landrat Carl Meulenbergh den offiziellen Spatenstich zur Renaturierung, die weitgehend dem von unserem Mitglied Helmut Meurer entwickelten Konzept aus dem Jahre 1985 folgt.)
20.01.1997 Das Amtsgericht Aachen benachrichtigt uns über die Eintragung des Grundstücks am Broicher Weiher in das Grundbuch auf den Namen des NABU-Kreisverbandes Aachen.
04.06.1997 Martin May, 2. Vorsitzender des NABU Aachen-Land, gibt eine Stellungnahme zum Positionspapier der Kreisverwaltung in Sachen Biologische Station ab.
12.07.1997 Vorsitzender Wolfgang Voigt unterschreibt die Pachtverträge zur Kinzweiler Kieswäsche und zur Herzogenrather Deponie Maria Theresia und schickt sie an die Städte Eschweiler und Aachen zurück. Beide Verträge haben damit Rechtskraft.
22.08.1997 Karl Gluth nimmt einen Ortstermin mit einem RWE-Vertreter bei Alsdorf-Duffesheide war. Hier hat sich der NABU vor einiger Zeit um ein Trafohäuschen beworben, das nicht mehr benötigt wird. Es liegt in der Feldflur nahe dem ehemaligen Schacht Gemeinschaft und soll zu Naturschutzzwecken übernommen und hergerichtet werden.
11.09.1997 Hans Raida, Günter Venohr und Wolfgang Voigt nehmen an einem Festakt im Herzogenrather Rathaus teil: NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck verleiht der Stadt den Titel "Naturwaldgemeinde" als dritter Kommune in NRW und als sechste in der BRD. Die Kommune verpflichtet sich zur naturgemäßen Bewirtschaftung ihres Waldes. Fünf Prozent werden für mindestens 10 Jahre ganz aus der Nutzung herausgenommen; es handelt sich dabei um den 8 Hektar großen Further Wald.
13.09.1997 BUND und NABU Aachen-Land stellen einen gemeinsamen Antrag an die Untere Landschaftsbehörde auf Unterschutzstellung des Mariadorfer Südparks in Alsdorf.
22.09.1997 Am Kraftwerk Weisweiler wird ein zweiter NABU-Nistkasten für den Wanderfalken in Absprache mit dem RWE installiert.
23.10.1997 Der Kreistag stimmt dem Kauf einer Grünlandfläche am Blausteinsee zu, die für Naturschutzzwecke aus der allgemeinen Bewirtschaftung herausgenommen werden soll. Unser Kreisverband hat dies beantragt und wird die Betreuung übernehmen.
25.10.1997 Teilnahme beim 1. Aachener Obstwiesenfest in der Horbacher Obermühle
06.12.1997 An diesem Tag erreicht uns eine erfreuliche Nachricht: Der Kreis Aachen wird noch in diesem Jahr das sogenannte Körfer-Gelände unterhalb Broicher Siedlung kaufen. Die ehemalige Kiesgrube, in der sich früher eine vom NABU angepachtete Uferschwalben-Nistwand befunden hat, kann damit der Natur überlassen werden. Vor allem wird der das Broichbachtal belastende Maisacker beseitigt. Damit hat sich ein NABU-Antrag aus dem Jahre 1992 erledigt.
17.12.1997 Die AACHENER ZEITUNG berichtet, dass der Kreisausschuss den Ankauf der ehemaligen Sandgrube am Broicher Bend beschlossen hat. Damit kommt er einem Antrag des NABU Aachen-Land nach, der nach dem Willen der Kreispolitiker auch die Patenschaft über das Gelände übernehmen soll. Durch den Besitzwechsel kann der Maisanbau an kritischer Stelle unterbunden und die Wiederherstellung eines Laichbereiches ausgeführt werden.
21.01.1998 Das Trafohäuschen im "Eseler Feldchen" bei Duffesheide wird für den NABU Aachen-Land ins Grundbuch eingetragen. Am 8. April wird es vom RWE offiziell übergeben. Bereits Mitte Dezember des Vorjahres haben NABU-Mitarbeiter einen Schleiereulen-Nistkasten installiert. Der Turm soll außerdem als Unterschlupf für Fledermäuse und als Brutstätte für Mauersegler hergerichtet werden.
01.05.1998 Die traditionelle Frühexkursion im Broichbachtal findet zum 25. Mal statt.
06.05.1998 Im Kreishaus findet die Gründungsversammlung des Trägervereins für die "Biologische Station im Kreis Aachen e.V." statt. Im Verein sind je zwei Vertreter von BUND, LNU und NABU Aachen-Land, ein Vertreter der lokalen Umweltverbände ("Arbeitskreis Naturschutz" in Stolberg), zwei Vertreter der Kreisbauernschaft Aachen, einer vom Waldbauernverband und zwei vom Kreis Aachen. Zur Vorsitzenden wird einstimmig Doris Tomski (NABU) gewählt. Ihr Stellvertreter und der 1. Beisitzer wird Reiner Leusch (BUND). Der 2. Beisitzer ist Bernhard Plum von der Kreisbauernschaft Aachen. Als Schatzmeister fungiert Dr. Manfred Bierganz. Die offizielle Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zwischen dem Land NRW und dem Kreis Aachen wird am 25. Mai stattfinden.
18.09.1998 Auf der Jahreshauptversammlung werden Ergänzungswahlen durchgeführt. Anstelle des ausscheidenden Martin May rückt Hans Raida in den Vorstand. Josef Metzen wird Kassenreferent und Lothar Beelitz übernimmt die Mitgliederverwaltung.
21.10.1998 Karl Gluth und Wolfgang Voigt unterzeichnen im Landesbehördenhaus in Aachen beim Amt für Agrarordnung eine Vereinbarung, durch die im Herbst 1999 eine Fläche im Bereich des Blausteinsees in den Besitz des NABU Aachen-Land übergehen soll. Die Fläche grenzt an die Grünlandfläche, die der Kreis Aachen auf NABU-Antrag hin bereits gekauft hat und die von aktiven NABU-Mitgliedern für den Naturschutz genutzt wird.
16.11.1998 Das Amt für Agrarordnung bietet dem NABU Aachen-Land zwei Obstwiesen an. Die geplanten Anlagen gehören zu den im Braunkohleplan festgelegten landschaftsgliedernden Grünzügen im Bereich der Flurbereinigung Fronhoven-Lohn. Sie sollen voraussichtlich im Herbst 1999 ausgewiesen und im Jahr 2000 angelegt werden.
30.11.1998 Die NABU-Sachbearbeiter zum Landschaftsplan "Simmerath" treffen sich im Hotel "Zur Post" in Simmerath zu Beratungen. Es sind Dr. Udo Bick, Günter Krings und Toni Lorenz.
30.11.1998 Auf einer Vorstandssitzung berichtet Doris Tomski über aktuelle Entwicklungen bei der Biologischen Station im Kreis Aachen und über die letzte Sitzung des Trägervereins. Außerdem wird beschlossen, das Obstwiesenangebot des Amtes für Agrarordnung vom 16. November anzunehmen.
10.12.1998 Josef Wegge, Leiter der Biologischen Station im Kreis Aachen, trifft in Ofden mit Hans Raida und Wolfgang Voigt zusammen. In einem zweistündigen Gespräch werden erste Gedanken zur zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der Station und dem NABU Aachen-Land ausgetauscht.
18.12.1998 Hans Raida verhandelt mit der Stadtverwaltung Aachen über die Deponie Maria Theresia. Dabei erreicht er, dass die Stadt Aachen die Verkehrssicherungspflicht behält. Dem NABU obliegt lediglich die Betreuung (Nutzung) der Flächen im Sinne des Naturschutzes.
27.01.1999 Karl Gluth und Hermann Schmaldienst verfassen eine Stellungnahme zum geplanten Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens am Broichbach in der Nähe des Broicher Weihers in Alsdorf. Der NABU Aachen-Land lehnt darin diesen erheblichen Eingriff in den sensiblen Bereich ab. Alternativ regen die Naturschützer - wie in früheren Anträgen - die Entfernung verkippten Materials in der Talaue zur Schaffung natürlicher Retentionszonen an.
08.02.1999 Auf der Burg Rode in Herzogenrath findet eine sechsstündige Sitzung zu den FFH-Biotopmeldungen "Perlbachtal-Fuhrtsbachtal" und "Wurmtal" statt. Unsere Aktiven Karl Gluth, Hans Raida, Günter Venohr, Wolfgang Voigt, Ursula Wawra und Ferdi Wawra-Schulte sitzen mit dem LÖBF-Vertreter Dr. A. Neitzke zusammen, um die entsprechenden Meldebögen für Brüssel auszufüllen.
25.05.1999 Landrat Carl Meulenbergh überreicht dem 1. Vorsitzenden des NABU Aachen-Land, Wolfgang Voigt, die Patenschaftsurkunde für das Gebiet an der ehemaligen Uferschwalben-Kolonie unterhalb der Broicher Siedlung.
27.05.1999 Wolfgang Voigt unterzeichnet eine Vereinbarung, durch die im Rekultivierungsbereich am Blausteinsee zwei Obstwiesen in den Besitz des NABU Aachen-Land übergehen werden. Es ist die letzte Amtshandlung des scheidenden NABU-Kreisgruppen-Leiters. Der Eigentumswechsel von RHEINBRAUN zum NABU geht für den Naturschutzverband kostenneutral über die Bühne.
28.05.1999 Wechsel im Vorstand auf einer außerordentlichen Mitglieder-Versammlung: Karl Gluth wird 1. Vorsitzender, sein Vertreter Wolfgang Voigt. Ferner gehören dem Vorstand an: Lothar Beelitz, Dr. Eike Lange, Josef Metzen, Hans Raida, Rita Robertz und Doris Tomski.
18.06.1999 Josef Metzen und Doris Tomski übernehmen von Wolfgang Voigt die Verwaltung der gekauften, gepachteten oder in Patenschaft übernommenen NABU-Gebiete.
21.10.1999 Der Kreistag wählt die Mitglieder der Landschaftsbeirates. Die Vertreter des NABU Aachen-Land sind Ursula Wawra und Hans Raida mit ihren jeweiligen Stellvertretern Dr. Eike Lange und Wolfgang Voigt.
23.10.1999 Der NABU Aachen-Land nimmt am 2. Aachener Obstwiesenfest in der Abtei in Kornelimünster teil. Neben Karl Gluth und Wolfgang Voigt, die einen gut besuchten Diavortrag zur "Ökologie der Streuobstwiesen" halten, sind am Infostand vertreten: Bernd Almstädt, Lothar Beelitz, Werner Geselle, Jürgen Krüger, Eike Lange, Toni Lorenz, Josef Lothmann, Hans Raida, Rita Robertz und Günter Venohr.
07.11.1999 Der NABU Aachen-Land kündigt in einer Presseerklärung “massiven Widerstand gegen die Pläne des EBV an, einen Großteil der Bergehalde Anna I abzutragen, um Platz für Wohnbebauung und Straßenbau zu schaffen”.
08.02.2000 Karl Gluth hält in Alsdorf vor der Bürgerinitiative zum Erhalt der Bergehalden einen Diavortrag zur Fauna der Bergbauzeugen. Auf derselben Veranstaltung stellt Stephan Saffer das SPD-Konzept zur weiteren Entwicklung der Halden vor. Es wird vereinbart, gemeinsam am Konzept weiterzuarbeiten und dazu auch eine Exkursion vor Ort durchzuführen.
12.02.2000 Sieben NABU-Aktive führen in der Ofdener Obstwiese einen Arbeitseinsatz durch. Es wird die Weißdorn-Formschnitthecke gestutzt. Außerdem erhalten einige Obstbäume einen Pflegeschnitt.
23.02.2000 Auf Einladung des NABU Aachen-Land wird auf der Burg Rode in Herzogenrath zusammen mit Vertretern des BUND, des Arbeitskreis Naturschutz Stolberg, der Naturfreunde Merkstein und des Landesbüros der Naturschutzverbände eine Stellungnahme zum Gebietsentwicklungsplan (GEP) erarbeitet. Von unserer Seite sind Karl Gluth, Hans Raida, Doris Tomski, Günter Venohr, Wolfgang Voigt und Ursula Wawra dabei.
09.03.2000 Im Alsdorfer Ausschuss für Stadtentwicklung werden mit der Mehrheit von CDU und SPD Beschlüsse herbeigeführt, welche die ökologischen Ansätze im Entwurf stark einschränken. Unserem Sachkundigen Einwohner Wolfgang Voigt gelingt es nicht, mit guten Argumenten die Politiker vor diesem Fehler zu bewahren.
05.04.2000 Die Aachener Zeitung veröffentlicht unter der Schlagzeile „Naturschützer empört“ die gemeinsame Stellungnahme von BUND und NABU zu den Beschlüssen der Alsdorfer Politiker zum neuen Flächennutzungsplan der Stadt.
28.04.2000 BUND und NABU Aachen-Land benennen einen gemeinsamen Vertreter für die “Veranstaltergemeinschaft 107.8 Antenne AC”. Lothar Beelitz (NABU) wird an die Stelle des verstorbenen Dr. Manfred Bierganz rücken. Die Verbände regen an, als Vertreter Arno Kohlert (BUND) zu ernennen.
04.05.2000 Ein Bürger aus Eschweiler-Helrath ruft Wolfgang Voigt an und teilt mit, dass in einem Waldstück offenbar ein Fuchsbau begast worden ist. Tags darauf schaltet Karl Gluth die zuständige Jagdbehörde beim Kreis Aachen ein. Unter Polizeieinsatz graben Feuerwehrleute mit Giftgas-Schutzanzügen den Bau aus und finden zunächst zwei tote Jungfüchse. Das ebenfalls vom NABU informierte Westdeutsche Fernsehen berichtet in seiner Sendung „Lokalzeit Regio Aachen“ ausführlich.
10.08.2001 Der NABU Aachen-Land veröffentlicht ein Positionspapier mit dem Titel "Bergehalden - eine Zukunft für die Natur". Die Redaktionsleitung hat Wolfgang Voigt.
20.08.2001 Der NABU-Pressedienst des Kreisverbandes wird erstmalig herausgegeben. Die redaktionelle Leitung hat Wolfgang Voigt.
00.09.2001 Lothar und Thomas Beelitz beginnen mit der Arbeit an einer Homepage für den NABU Aachen-Land 2001.
03.10.2001 Der NABU Aachen-Land ist mit einem Infostand und einem Dia-Vortrag beim Obstwiesenfest in Baesweiler vertreten.
14.10.2001 Der NABU Aachen-Land ist ab diesem Tag "online" im World-Wide-Web (Redaktion: Wolfgang Voigt, Technik: Lothar Beelitz):
www.nabu-aachen-land.de
  Damit endet diese Chronik (“25 Jahre Naturschutz vor Ort!”).
  Stand: 14. Februar 2003
Lothar und Wolfgang: Bürgerradio und Homepage
Lothar und Wolfgang: Bürgerradio und Homepage

Die weitere Arbeit des NABU Aachen-Land ist auf dieser Homepage dokumentiert.

 

siehe auch Gründungsversammlung

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